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Swimming with the dolphins

Das vergangene Wochenende haben meine Frau und ich in verlängerter Form in Port Macquarie verbracht, um im schönen Laurieton das neue Zuhause der Familie ihrer jüngeren Tochter mit den vier Enkelkindern kennenzulernen.

Kurz vor unserer Rückfahrt am Montag dieser Woche haben wir am Town Beach Abschied von diesem herrlichen Stück von Gottes Schöpfung genommen. Oberhalb des Strandes fanden wir eine im Schatten gelegene Bank, von der aus wir noch einmal das ganze Panorama bis zum Horizont genießen konnten. Die Bank trug ein Metalltäfelchen mit dem folgenden Text:

Andrew Ryan Brown
1981 – 2003
Forever swimming with the dolphins

Die Angehörigen hatten also mit dieser Bank und Tafel eines 22-jährigen gedacht, der unter Umständen sein junges Leben beendet hatte, die wir vermutlich nie erfahren werden.
Wir wissen nichts von Andrew Ryan Brown, auch nichts von seinen Angehörigen und fühlen uns doch mit ihnen verbunden. Wir haben selber Kinder und Enkelkinder und könnten uns nichts schlimmeres vorstellen, als eines von ihnen zu verlieren.
Deshalb können wir mitempfinden, wie entsetzlich das Geschehen um das Lebensende eines 22-jährigen gewesen sein muß.
Wir wissen nicht, ob den  Angehörigen jener Trost der Bibel etwas bedeutet hat oder bis heute bedeutet, der in dem Jesus-Wort begründet liegt, das er bei einer seiner Begegnungen mit den Jüngerinnen und Jüngern als ein Versprechen über seinen Tod hinaus geäußert hat:
„Ich lebe und ihr sollt auch leben.“
Es ist für uns Christen eine Zusage, die über den willkommenen Trost gutwilliger Menschen hinausgeht.
Ihr Prediger Dietrich Rehnert

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