Noch keine Kommentare

Das Licht seiner Geburt

"Lichterbaum"

Wir sind mitten drin. Die Adventszeit ist da und die Weihnachtstage und der Jahreswechsel kommen immer näher. Wieder einmal ist es uns geschenkt, diese besondere Zeit im Jahresablauf zu erleben. Die vier Kerzen am Adventskranz werden nacheinander angezündet und wir können entdecken, wie das Licht von Weihnachten immer mehr um sich greift und hoffentlich die Dunkelheit in manchen Herzen vertreibt.
Wenn ich allerdings die Nachrichten der letzten Tage verfolge und zum Beispiel sehe, was für Hass in Hebron zwischen Juden und Palästinensern zu Tage kommt, oder erlebe was einige wenige Fanatiker in Mumbai anrichten, oder wie negativ und ängstlich die weltweite Stimmung zu sein scheint, dann glaube ich, ist es gerade jetzt wieder besonders notwendig, sich zu diesem Licht der Geburt Jesu hin zu orientieren. Denn im Grunde liegt es an uns, wie wir mit diesem Licht, mit dieser Friedensbotschaft aus Bethlehem umgehen. Unser Auftrag als Christen, den uns der Mann, dessen Geburtstag wir demnächst feiern, gegeben hat, ist klar: Wir sollen das Licht seiner Geburt aus unseren Kirchen hinaustragen in diese Welt, damit das Licht seiner Friedensbotschaft in den Herzen aller Menschen leuchten kann.
Aber trotz allem hoffe ich, daß wir wieder gemeinsam die Geburt Jesu feiern und in das neue Jahr hineingehen werden mit dem Vertrauen, daß auch das neue  Jahr ein annus domini sein wird, ein Jahr, das dem Herrn gehört, ein Jahr, in dem sein Licht weiter und hoffentlich heller in dieser Welt scheinen wird.
Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und für das Jahr 2009 Gottes reichen Segen. Mag uns allen die Jahreslosung für nächstes Jahr ein wegweisendes, tragfähiges und Mut machendes Wort des Glaubens werden: „Was bei dem Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich“ (Lukas 18, 27)
Ihr Dirk Wnendt

Kommentar veröffentlichen