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Das sechste Gebot

10 Gebote

Du sollst nicht töten

Ein Schatten bin ich ferne finsteren Dörfern. / Gottes Schweigen / Trank ich aus dem Brunnen des Hains. So schrieb Georg Trakl in seinem Gedicht „De profundis“, benannt nach dem 130. Psalm, der anhebt mit den Worten: „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir. Herr, höre meine Stimme! Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens.“
War da ein Flehen in jener Januarnacht, als der siebzehnjährige Felix das Haus seiner Eltern verließ, begleitet von seiner Schwester, deren Freundin und seinem besten Freund Torben, bewaffnet mit mehreren Küchenmessern, scheinbar sanftmütig und unauffällig wie sonst auch? Schrie es im Innern des Schülers? „Ich harre des Herrn, meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort. Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen.“

Den vollständigen Artikel von Friedrich Ani finden Sie auf den Internetseiten des evangelischen Online Magazins chrismon.de hier.

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