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Käßmann: Kirche muss Familie stärken

Reformationsbotschafterin Margot Käßmann

Saarbrücken (epd). Die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann hat eine stärkere Unterstützung für Familien gefordert. Auch viele Familien mit alleinerziehenden Elternteilen oder sogenannte Patchworkfamilien, würden darum ringen, Familie zu sein, sagte die Theologin am Sonntag im Saarländischen Rundfunk (SR). „Da sehe ich die Kirche in der Pflicht, diese Familien zu stärken“, erklärte Käßmann, die Mutter von vier Töchtern ist. Entscheidend sei, Familien dazu ermutigten, Familie zu sein. Das sei auch Thema der derzeit umstrittenen Orientierungshilfe der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

In dem EKD-Papier gehe es darum, das zu stärken, was an einer gelingenden Ehe gut sei: Verlässlichkeit, Verantwortung, Vertrauen, Treue, sagte Käßmann weiter. Das sollte eigentlich auch in allen anderen Partnerschaften gelebt werden, wie Patchworkfamilien oder homosexuellen Partnerschaften. „Was wir heute brauchen, ist doch gerade Mut, Familie zu sein“, sagte die Theologin. In der Orientierungshilfe fordert die EKD, alle Formen von Familie zu unterstützen. Konservative Protestanten und Katholiken kritisierten das Papier, weil es in ihren Augen die Ehe zwischen Mann und Frau entwertet.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

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