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Jugendwochenende im Kangaroo Valley

Es war das einzige sonnige Wochenende der (gefühlt) letzten Monate. Mit fünf Jugendlichen, davon vier Konfirmanden haben wir uns auf den Weg in das Kangaroo Valley gemacht: Ein schönes und produktives Wochenende, ich denke, nicht nur aus meiner Sicht. Nachdem die Anfahrt im freitäglichen Sydney länger brauchte als erhofft, starteten wir mit einem warmen Abendessen und einem späten Spieleabend. Mit der Erschöpfung der Schulwoche war relativ zeitig Schluss am Freitag. Dafür starteten wir mit Musik und Elan in den Samstag. Wir haben das Thema Abendmahl behandelt und dabei den Schwerpunkt auf die Vergebung der Schuld gelegt. Mit einem längeren Rollenspiel haben wir uns angenähert, brauchten dann erstmal eine Pause und sind den Kangaroo River mit Kajaks hinunter gefahren. Es kenterte nur ein Boot: das mit den zwei Betreuern, natürlich sehr zur Freude der Jugendlichen. Am Nachmittag haben wir uns alle zurückgezogen und Schuldbekenntnisse geschrieben, die im späteren Lagerfeuer in Rauch und Asche aufgingen. Mit Stockbrot und Würstchen am Spieß haben wir die Lagerfeuerromantik dann noch ausgekostet. Ein Filmabend, eine ruhige Nacht und Suchen und Finden vom richtigen Bibelspruch für die Konfirmation folgten noch. Eine runde Sache mit netten Begegnungen, Gesprächen und Kennenlernen.

Besonders bedanken möchte ich mich bei Mathias, der mir bei allen Freizeiten immer treu zur Seite steht und ohne den eine Jugendfreizeit in Sydney für mich gar nicht vorstellbar ist, und bei Karin, die kurzfristig als weibliche Betreuung eingesprungen ist und das Team sehr bereichert hat. Nicht zu vergessen: Rut, Karins Mutter, die gerade auf Besuch aus Deutschland da war und kurzerhand auch mit im Kangaroo Valley war, wenn auch nicht im Kajak. Nicht zuletzt mit einer Altersspanne von 13 bis 90 Jahren war dies eine besondere Freizeit. Ich freue mich schon auf die nächste.

Kommentar ( 1)

  1. Reply
    Christa Simonsagt

    Eine schöne Freizeit auch im kleinen Kreise. Gut dass „Oma“ sich zurückgehalten hat und es anderen überliess, eine echte Wassertaufe zu erleben – mit oder ohne Segen!?
    Viel Spass beim nächsten Wochenendlager!
    Christa Simon

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