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Martin Luther und die „Eklektriker“

Am Samstag, den 17. Juni 2017, feierte unsere Gemeinde das Johannisfest auf dem Gelände der Kirchengemeinde in Chester Hill. Im Gottesdienst trafen sich dann die beiden Handpuppen von Jan und Martin Luther und sprachen über das Renovieren und Reformieren. Jan war sichtlich angefressen von all der Unordnung und dem Dreck, den eine Renovierung zu Hause verursacht hatte. „All diese Eklektriker haben die Wände aufgebohrt und neue Leitungen verlegt“, sagte er zu Martin Luther. „Jetzt ist ein Riesenloch in der Wand in meinem Kinderzimmer, wo früher einmal der Lichtschalter war.“, beschwerte sich Jan. Martin tröstete ihn mit der Erkenntnis das manches verbessert, renoviert und reformiert werden muß. So wie zu seiner Zeit die katholische Kirche oder die Gläubigen zur Zeit von Johannes dem Täufer. Jan stimmt dem letztendlich zu, wünschte sich aber weniger Plastikfolien bei „künftigen Reformationen“.

Im Anschluß an den Gottesdienst genossen die Teilnehmer Kaffee & leckeren Kuchen, der von den Helferinnen und Helfern in Chester Hill gebacken worden war. Dafür ein herzlichen Dankeschön!

Auch für das diesjährige Johannisfest galt: „Je später der Abend, desto schöner und zahlreicher die Gäste“. Kurz vor Sonnenuntergang kamen noch eine ganze Reihe von hauptsächlich Familienvätern mit ihren Kindern zur Veranstaltung. Gegen 17:00 Uhr zündete der Feuermeister Marc das Feuer an und die Kinder bereiteten ihr Stockbrot zu (siehe Bild ganz am Anfang).

Als es richtig Dunkel war brachen die etwas mehr als 20 Kinder auf zu einem Laternenumzug. Tilmann und Mathias begleiteten sie auf der Gitarre und dem Akkordeon und entlang der Gurnez Road konnte man für australische Ohren solch außergewöhnliche Lieder wie „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ oder „Der Mond ist aufgegangen“ hören.

Es wurde doch recht frisch gegen 18 Uhr und die Erwachsenen freuten sich über den Glühwein und die heißen Würstchen vom deutschen Metzger. Trotz dreier Kindergeburtstage in den 1. Klassen der deutschen Schule kamen viele Kinder. Nicht vorzustellen wie groß das Gewusel hätte sein können, hätten wir einen Samstag mit weniger Kindergeburtstagen erwischt.

Recht herzlichen Dank auch an Pastor Thomas, der die Feier bestens photographisch dokumentierte.

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