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Martin @ Dangar Island

Martin, ahoi!

Vor einigen Tagen stach Martin in See – oder richtiger den Hawkesbury River – und besuchte Dangar Island.  Die Guringai Aborigines kannten diesen schönen Ort seit Jahrtausenden, die ersten Europäer entdeckten ihn im März 1788, nur sechs Wochen nachdem die First Fleet in Sydney angekommen war.

Zuerst war Martin vielleicht ein bisschen nervös, in Brooklyn auf die Fähre zu steigen, aber wir konnten ihn beruhigen.  Wir – das waren Gerda und Les Forster, Frank Lawrenz und Philip und ich.  Die Fähre war voll besetzt.

Auf der Insel angekommen, fiel ihm besonders die Ruhe auf.  Sicher da waren eine ganze Menge Menschen, die sich unterhielten, denn die Insel ist ja ein beliebtes Ausflugsziel für Leute aus Sydney und von der Central Coast, aber die war Martin ja auch aus seiner Zeit gewöhnt.  Nein, da fuhren aber keine von diesen lauten und stinkenden Autos herum, die es zu Martins Zeiten ja noch nicht gab.  Es gibt allerdings einen Feuerwehrwagen, aber der stand z.Z. von Martins Besuch still in der Garage.

Zum Abschluss unserer Zeit auf der Insel wollten wir uns für die Rückfahrt mit einem Kaffee stärken.  In dem Cafe gibt es auch Briefkästen für die Bewohner der Insel und man kann auch einige Lebensmittel einkaufen.  Während wir auf unsere Getränke warteten, gab es eine schöne Überraschung:  wir trafen Ruth und Rene, Freunde von der australischen Lutheran Church in Narraweena, im Norden von Sydney.  Martin hatte viel Spaß an der Unterhaltung dieser bunten Gruppe.

Leider hatten wir die Zeit unterschätzt, die es dauern würde, bis unser Kaffee fertig war, und so mussten wir ihn schließlich auf die Fähre mitnehmen.  Aber alles in allem war es ein schöner Tag voller neuer Erlebnisse, nicht nur für Martin, sondern auch für uns.

(Fotos von Gerda Forster und Dorothea Preis)

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