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Martin @ Morisset

Martins Zeit an der Central Coast geht jetzt leider ihrem Ende zu.  Aber bevor wir ihn wieder nach Sydney zurückkehren lassen, wollten wir ihm noch einmal etwas typisch australisches zeigen.  Und was ist schon typischer als Kängurus?

An einem etwas bewölkten Wintermorgen hatten wir vereinbart, uns in Morisset zu treffen, denn Gerda hatte entdeckt, dass es dort einen Picknick-Platz gibt, wo Kängurus herumhüpfen.  Der Ort war gar nicht so leicht zu finden.  Er war weder auf dem Stadtplan noch auf Google Maps markiert.  Und Schilder gab es auch nicht.  Ganz im Gegenteil, um den Picknick-Platz zu erreichen, muss man durch das Gelände des historischen psychiatrischen Morisset Hospital fahren.  Dort gibt es nur Schilder mit Aufschriften wie „Privatgrundstück“.  Hinzu kam, dass wir in zwei Autos kamen, Philip und ich in einem, Gerda und Les und Helga und George in einem anderen.  Aber nach längeren Telefongesprächen fanden wir uns und den Picknick-Platz.

Und Kängurus waren auch da.  Erst waren es nur drei, aber sobald die anderen mitbekamen, dass da etwas los war, kamen auch noch viele mehr.  Martin staunte nicht schlecht über dies seltsamen Tiere, die auf ihren Hinterbeinen herumhüpfen.

Aber seine Geduld war auch gefordert.  Er wollte in Ruhe eine Banane essen, da kamen doch tatsächlich gleich mehrere Kängurus, die auch Appetit auf etwas Süßes hatten.  Aber im Großen und Ganzen benahmen sie sich doch sehr gut.  Besonders interessiert war Martin an einem Tier, das ein Junges im Beutel trug.  Ab und zu guckte da der Kopf heraus, aber es musste doch sehr unbequem für das Joey sein, gleichzeitig den Kopf und die Hinterbeine herauszustrecken.

Und nach all dieser Aufregung mussten wir uns erstmal mit einem Kaffee (und sehr leckerem Käsekuchen) stärken – oder, wenn man dem Schild an dem Cafe glauben darf, erfolgreicher werden.

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