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Luther Angels in Broke aber dennoch flüssig

Am Montag, den 11. September 2017, trafen sich die Luther Angels in großer Besetzung zur ersten Tour in Frühjahr. Das gute Wetter hatte viele Mopedfahrer und eine Mopedfahrerin hinter dem Ofen hervorgelockt und so traf man sich in zunächst mit einigen um 7:30 Uhr in Randwick und mit dem Rest der Meute um 9 Uhr in Middle Dural. Am Treffpunkt in Middle Dural fand sich Zeit zum Plaudern, da einige Zweiradfahrer doch etwas verspätet wegen des Verkehrs ankamen. Peter war nach seiner Reise in Deutschland das erste Mal wieder mit von der Partie und hatte von seinen Motorradtouren in Nordost-Europa zu erzählen. Seinem Bericht zu Folge war der Sommer in Europa sehr verregnet und weniger beständig als sonst. Womöglich ist der australische Winter doch besser geeignet zum Motorradfahren – wenn man nur nicht so verfroren wäre. 😉

In Wisemans Ferry wurde getankt, ein Morning Tea eingelegt und dann ging es mit der Fähre über den Hawksbury River.

Über die Teilnahme von Annarosa auf ihrer schicken neuen Rennmaschine (Honda CB500R) hatten wir uns alle gefreut, so daß wir ohne großes Murren auf Dirt Roads verzichteten. Deswegen ging es entlang der Wisemans Ferry Road entland des Flußes …

… auf schön geschwungenen Straßen nach Mungrove Mountain und zum Kulnura Road House. Wie immer traf man dort viele andere Motorradfahrer und nutzte die Möglichkeit zum fach-männischen und fach-frauischen Plausch über Mopeds im Allgemeinen und Dirt Road Mopeds im Speziellen.

Auf der Great North Road gelangten wir dann erst nach Laguna und dann Wollombi, wo wir aber wegen der fortgeschrittenen Zeit keinen Halt einlegten, sondern direkt bis nach Broke fuhren. Die Ortschaft wurde 1824 von den ersten europäischen Siedlern gegründet. Seinen Namen verdankt Broke nicht etwa den klammen kommunalen Kassen sondern dem Engländer Sir Charles Broke-Vere, einem Freund des Surveyor General Major Thomas Mitchell, der die Route in das Hunter Valley „entdeckte“ (als ob vor ihm niemand die Region gekannt hätte).

Noch in Broke bogen wir ab gen Westen und fuhren entlang der Paynes Crossing Road nach Milbordale.

Vielen in der Gruppe ist das Grey Gum Café an der Putty Road ein Begriff. Als ob man den Kaffee schön in Milbordale hätte riechen können öffneten die Fahrerin und Fahrer den Gashahn und genossen sie 60 km größtenteils geschwungene Straße bis zum Café.

Das Grey Gum Café ist sehr Biker-freundlich und hat einen extra Parkplatz für Motorräder und Reinigungsmaterial für Visire von Helmen.

Gut gelaunt ging es dann nach Kaffee und Kuchen auf die letzte Etappe der Tour.

Die Putty Road ist auch im südlichen Teil nicht zu verachten, auch wenn die Kurven nicht mehr ganz so eng sind. Das kam unserer Rennmaschinenfahrerin ganz entgegen.

In Wilberforce konnten wir alle unsere Motorräder auftanken und uns voneinander verabschieden.

Für Karl war es nur noch ein Katzensprung nach Hause. John mußte weiter an die Northern Beaches, Peter, Annarose und Tilmann weiter gen Süden. Für mich war die Tour aber noch nicht ganz zu Ende. Ich durfte noch weiter nach Chester Hill zur Kirchenvorstandssitzung. Die nette Runde in der Katharinen-Stube war dann der perfekte Abschluß für einen gelungenen Tag. Recht spät – so gegen 22 Uhr – landete auch ich dann wieder zu Hause in Randwick.

Hier noch den Link zu Google Maps für die Tour.

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