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Viele Fragen bleiben offen

Als ein besonderer Bücherfreund kommt es bei mir sehr selten vor, dass ich ein Buch nicht beende. Ganz gegen alle Gewohnheit geschah es in diesen Tagen. Was war die Ursache?

Der Verfasser hatte seine Kindheit in einem der ärmsten Viertel der schottischen Stadt Glasgow verbracht. Die Lektüre dieser Schilderung war schon ein einziges Grauen.

Die Familie wandert dann nach Australien aus für eine nominelle Kostenbeteiligung von 10 englischen Pfund. In Australien wird das bisherige Leben nicht nur fortgesetzt, sondern es kommt nun noch die ständige Klage über die Lebensumstände hinzu. Verbrechen und Alkohol – und Drogenabhängigkeit auf jeder Seite des Buches.

Von Gott ist nur in einem einzigen Satz die Rede. Der Erzähler nennt ihn:

ICH BRAUCHE IHN NICHT

Ich lade wieder einmal zum Kommentieren ein.

(Photo: Glasgow wasteland off Duke Street
cc-by-sa/2.0 – © kim traynor – geograph.org.uk/p/2877663
)

Comment(1)

  1. Antwort
    Angelika says

    “Ich brauch sie nicht”. Das war die Überschrift des WzA am 18.Mai 12
    Mit meiner viel zu großen Empathie hatte ich damals mit privater Nachricht dazu Stellung bezogen. Nun: ” Ich brauche ihn nicht”
    Wir brauchen Gott und die Menschen. Stimmt: viele Fragen bleiben offen so wie diese: am 1.9.17 war die Preisfrage, wie Menschen sich eine Freude machen können. Es gab mindestens drei Reaktionen. Es wurde nicht darauf eingegangen.

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