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Von der Güte

Bei einem Besuch in Rom habe ich einen Bereich des Petersdomes kennengelernt, der offensichtlich wenig bekannt war, traf ich doch allenfalls eine Handvoll von Besuchern dort an. Es war die Gruft mit den Papstgräbern.

Selten war auch das Vorhandensein eines Blumenstraußes. Dann kam ein Grab, das über und über mit Blumen versehen war. Es war das Grab von Papst Johannes XXIII.

Den “Papst des Volkes” hatte man ihn genannt. Was hatte er einmal gesagt? “Man kann auch mit einem Besen in der Hand ein Heiliger werden”. Das hatten die römischen Straßenfeger wohl nicht vergessen.

Ich fand einen eher gütig mahnenden Text von ihm:

“Auch die Gründe des Herzens müssen geprüft und gerechtfertigt, manchmal auch korrigiert werden.”

Papst Johannes XXIII

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