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Ingenieure der Seele

Nach nun bald 500 Ausgaben des “Wort zum Alltag” bin ich nicht sicher, ob ich mich mit diesem Thema nicht vielleicht selbst wiederhole. Es gäbe aber einen konkreten Anlass in diesem Fall: ich lese derzeit einen mächtigen Wälzer von weit über 700 Seiten. Thema ist die Flucht in den Westen durch Stalins Tochter SWETLANA.

In jeder Weise selber privilegiert in der Sowjetgesellschaft, darf sie die Asche ihres indischen Partners nach Indien bringen und kehrt nicht zurück.

Nun aber zum Ausspruch Stalins, der Schriftsteller als “Ingenieure der Seele” bezeichnet hatte. Er setzt also die Existenz einer Seele voraus.  Im Buch wird dann deutlich, dass man sich die Schriftsteller nutzbar machte zur notwendigen Manipulation.

Nach furchtbaren Opfern zerfällt das System. Auch die vielen Manipulationen haben es nicht verhindern können.

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