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Sechs Monate minus einem Tag!

Sechs Monate vor Weihnachten wurde Johannes der Täufer geboren (nur wusste man damals natürlich noch nichts von dem, der da kommen sollte) und am Samstag, dem 23. Juni, feierten wir traditionell diese denkwürdige Geburt in Chester Hill. Johannes war anscheinend eine wilde Gestalt, die noch wildere Reden führte, um die Menschheit auf welterschütternde Ereignisse vorzubereiten – aber die waren noch lange hin.

In unserer Andacht auf der sonnigen Wiese spielten die Kinder eine Szene aus dem damaligen Jericho vor – die uns auch heute noch passieren kann: ein Zöllner hält die Anreisenden an und inspiziert ihr “Gepäck”, verlangt dafür Einfuhrsteuer in der Form von“Goldtalern”, die zum Teil in seiner Tasche verschwinden.  Er wollte dann wissen, warum die Reisenden die lange Wanderung auf sich genommen hatten und er erfuhr, dass sie den Mann hören und sehen wollten, der von Liebe und Vergebung sprach und Kranke heilte. Geschwind schloss er sich den Reisenden an – und wurde bekehrt! Das “Rahmenprogramm” wurde von den Pastoren mit Liedern, kurzer Predigt und Gebeten bestritten.

Die “Goldtaler” wurden an die Kinder verteilt, dann gab es für alle Kuchen und Getränke und der Holzstapel wurde angezündet. Kinderbowle, Glühwein (NICHT für die Kinder) und heisse Würstchen wärmten uns, als die Temperatur deutlich sank und zum Abschluss gab es den traditionellen Laternenumzug mit Musik und Gesang durch die Nachbarschaft.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, die gebacken, gekocht auf- und abgebaut, gezündelt und gelöscht, gespielt und den ganzen Nachmittag organisiert hatten.

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