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Unser Tropfen für Farmer

Vor einiger Zeit zeigte mir Gerda von dem Teil unserer Gemeinde, der sich regelmässig an der Central Coast trifft, einen Aufruf der Organisation Buy a Bale. Sie hat das Ziel, australische Farmer und die ländliche Gesellschaft zu unterstützen. Sie hilft den Farmern in den von dem Dürre-Notstand betroffenen Gebieten im östlichen Australien.  Z.Z. gilt offiziell ganz New South Wales als betroffen.

Die Handzettel hatten in „unserer“ Kirche in Point Clare ausgelegen.  Das „unsere“ ist in Anführungszeichen, weil es eigentlich eine anglikanische Kirche ist, aber deren Gemeinde stelllt uns einmal im Monat ihre St John’s Church zur Verfügung, so dass evangelische Christen an der Central Coast dort einen Gottesdienst feiern können.

Zum Glück weist die Gastfreundschaft unserer Teeküche im Anschluss an unsere Gottesdienste keine Dürre auf.  Das angebotene leckere Essen wird gestiftet, wir haben aber ein Kästchen für Spenden.  Und die Spenden sind glücklicherweise auch nicht eingetrocknet.

Wir alle haben die ergreifenden Berichte über die Dürre im Fernsehen gesehen.  Als wir nun bei unserem letzten Gottesdienst, am 4. August, den Anwesenden vorschlugen, einen Teil der Teeküchen-Spenden zur Unterstützung von Buy a Bale zu verwenden, haben alle gleich zugestimmt.

Bei der Organisation kann man sich aussuchen, was man spenden möchte.  Wir haben uns für mehrere Heuballen (je $20) entschieden, wir hätten aber auch für Diesel oder Lebensmittelkörbe spenden können.  Ein ganzer Lastwagen voll Heu ($ 5.700) wäre jedoch ein bisschen über unsere finanziellen Möglichkeiten gegangen.

Man kann auch bestimmen, welchem Gebiet die Spenden zugutekommen sollen.  Da uns das Hunter Valley in NSW geographisch am nächsten liegt, war es auch für unsere Spende das nächstliegende.

Unsere Spende ist leider nur ein ganz kleiner Teil, wenn man das Ausmaß des Dürre-Notstands bedenkt.  Aber wir hoffen doch, dass es nicht ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, sondern vielmehr einer der steten Tropfen, die den Stein höhlen.

(Das Foto ist vom CSIRO über Wikimedia Commons.)

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