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Luther Angels nach Männerfrühstück im Watagans Nationalpark

Am Dienstag, den 28. August 2018, trafen sich die Luther Angels nach 2 Monaten endlich wieder zu einer Motorradtour. Endlich waren die Ferien der französischen Schule in Maroubra vorüber und unser Fachbeauftragte „Offroad Riding“, Tilmann Rust, stand wie gewohnt zur Verfügung.

Schon zweieinhalb Wochen vor der geplanten Tour meldete sich Les Foster aus Gosford per eMail und lud uns ein zum Männerfrühstück der deutschsprachigen Gemeinde an der Central Coast. Solch nette Einladungen nehmen wir natürlich gerne an (Wink mit dem Zaunpfahl an andere Gemeindegruppen rund um Sydney 😉 ) und planten unsere Fahrt um das Frühstück in Gosford herum.

Es ging wie gewohnt früh um 7:15 Uhr in Sydney los, um dem Berufsverkehr ein Schnippchen zu schlagen und schon möglichst weit im Norden zu sein, wenn die Schulzonen um 8:00 Uhr anfangen. Wir fuhren entlang des Old Pacific Highway und hielten zu einer ersten kurzen Pause wenige Kilometer hinter Mooney Mooney. Die geplante Tour der Luther Angels im Mai 2019 in Kärnten und Slowenien war eines Hauptthemen bei diesem Stop und auf Tilmann wurde sanfter Druck ausgeübt sich doch auch an der Tour zu beteiligen. Die Chancen dafür sehen eher schlecht aus aber wir vertrauen fest auf 1. Korinther Kapitel 13 Vers 13.

Mathias behielt die Zeit im Auge und trieb die Gruppe an rechtzeitig wieder aufzubrechen. Wir wollten die schöne geschwungene Straße gen Gosford noch ohne Eile genießen und dennoch pünktlich in Gosford bei unseren Gastgebern ankommen. Das gelang uns dann auch auf die Minute genau um 9:30 Uhr und wir wurden mit großem Hallo von den bereits anwesenden Männern begrüßt. Einige von ihnen hatten leicht glänzende Augen, als sie unsere Motorräder sahen. Waren sie in jüngeren Jahren doch oftmals selbst mit dem Motorrad unterwegs gewesen. An dieser Stelle unsere besten Genesungswünsche für George, den Mann von Helga, der eingentlich auch hatte kommen wollen auf seiner alten Triumph von 1972, dann aber hatte absagen müssen wegen gesundheitlicher Probleme.

Die Gastgeber hatten sich mächtig ins Zeug geworfen und auf dem Grill bruzzelten schon die Würstchen, der Speck, die Tomaten, die Pilze und die Zwiebel. Dazu gab es Spiegelei und selbstgebackenes Brot. Also eine richtig zünftige Mahlzeit, die noch lange vorhielt. Recht herzlichen Dank für die Einladung, das leckere Essen und die angeregte Diskussion über Gott und die Welt.

Gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Weg weiter gen Norden. Tilmann hatte sich für den Watagan Nationalpark entschieden, den wir schon häufiger besucht haben (siehe auch hier). Von Martinsville ging es eine sehr gute Dirt Road hinauf in den Nationalpark zur Picnick Area, wo wir einen weiteren technischen Halt einlegten (der Kaffee war halt auch sehr gut beim Frühstück).

Man kann den Watagan Nationalpark nicht besuchen ohne einen „kurzen Abstecher“ zum Heaton Lookout zu machen. Gesagt getan! Wir fuhren entlang der Watagan Forest Road…

…. bis wir zum Abzweig für den Aussichtpunkt kamen und bogen links ab.

Am Aussichtspunkt bot sich ein guter Blick über Lake Maquarie und das Kartenmaterial wurde erneut gesichtet, um die beste Tour nach Kulnura zu finden. Es gibt da laut Tilmann viele Wege, die angeblich „nach Rom führen“ aber nur wenige, die auch gut mit dem Motorrad befahrbar sind.

Also mußten wir zurück zur Picnick Area und nahmen dann die Walkers Ridge Road hinunter zum George Downes Drive. Kulnura ist ein Aboriginal Wort für „oben in den Wolken“. Wir waren aber sehr zufrieden mit dem Sonnenschein und hielten für einen Afternoon Tea im Kulnura Road House von Jeff – einem echten Biker Café. Jeff’s Ehefrau bediente uns. Es gab Kaffee und Apfelstreuselkuchen.

In Kulnura verabschiedeten wir uns von Aubrey, der schon um 17:00 Uhr zu Hause erwartet wurde. Tilmann und ich entschieden uns für den Umweg über Wisemans Ferry. Das Wort „Umweg“ darf man hier wortwörtlich nehmen, führt doch die Straße nach Wisemans Ferry entlang dem Hawkesbury River mit vielen Kurven und nur wenig Verkehr. Bikerherz was willst Du mehr.

Über Maroota, Glenorie, Dural und Cherrybrook ging es wieder gen Sydney. So etwa in Höhe von Dural ging die Sonne unter und die Temperaturen fielen auf 9°C. Ein weiterer technischer Halt erschien geboten, auch um noch eine weitere Schicht Motorradkleidung anzuziehen. Tilmann & ich kamen dann um 18:10 Uhr in Randwick bzw. Maroubra wieder zu Hause an.

Im Dezember 2018 planen die Luther Angels einen „Mehrtagesritt“, um das 10jährige Bestehen der Motorradgruppe Luther Angels gebührend zu feiern. All Ehemaligen – nicht wahr Dirk – sind herzlich eingeladen. Der Tourkalender wurde erweitert und die ersten Touren für 2019 stehen auch schon fest (siehe auch hier).

Hier noch der Link zu Google Maps für diese Tour.

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