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Klausurtagung und Gemeindegespräch

Zehn Mitglieder des Kirchenvorstandes und das Pastorenehepaar trafen sich am Samstag, 10. November, in Chester Hill, um nach beinahe 8 Monaten Recherche mehrere Daten/Fakten auszuwerten und Entscheidungen zu treffen über Fragen hinsichtlich der Zukunft der Gemeinde. Wir hatten dieser Diskussion einen ganzen Tag gewidmet.

Zwei der größeren und wichtigsten Fragen:

1.  Wo sollen die zukünftigen gerufenen Pastoren wohnen?

Mieten oder kaufen?

2.   Wie soll die entschiedene Option finanziert werden?

Nachdem Pastorin Andrea uns nochmal die Erinnerung an unser Leitbild aufgefrischt hatte und wir unsere erworbenen Dokumente überschaut hatten,  wurde es für alle Teilnehmer klar und eine anscheinend einfache Wahl – wir wollen lieber ein Pfarrhaus kaufen als langfristig etwas mieten.

Die nächste Frage zu beantworten brauchte eine tiefere Diskussion:

Um ein neues Pfarrhaus zu kaufen müssen wir mindestens eine unserer jetztigen Immobilien verkaufen. Aber welche…?

Wenn das Pfarrhaus in Chester Hill nicht weiterhin von neuen Pastoren bewohnt wird, dann sollte wenigstens das verkauft werden – Einstimmigkeit im Kreis an dem Tag. Leider wäre das nicht genug, auch nicht wenn wir ein Finanzierungsprogram von der EKD aufnehmen würden/könnten.

Die weitere Diskussion betraf den Bauzustand der Gnadenfrei-Kirche, und in welchem Maße die Gebäude-Inspektionen einen Einfluss nehmen könnten, d.h. ob erforderliche Reparaturen finanzierbar sein werden.

Andere Optionen waren, verschiedene Teile das gesamten Stück Land zu trennen, die große Landfläche in Chester Hill möglicherweise aufzuteilen, und Teile zu verkaufen.

Auch über die Martin-Luther-Stube (Gebäude) wurde diskutiert: Es ist ein altes Gebäude, wird daher immer mehr Reparaturen brauchen. Könnte die Gemeinde sich vorstellen, nach dem Gottesdienst in der Kirche Kaffee zu trinken? Andere Kirchen haben auch im Kirchgebäude entweder abtrennbare Zimmer oder andere nutzbare Flächen.

Am Donnerstag, 15. November, kamen mehere Gemeindemitglieder in die Martin-Luther-Stube, um zu sehen, wie es mit dem Leitbild weiter geht, und um von den weiteren Gedanken des Kirchenvorstandes zu hören. Pastorin Andrea präsentierte die “Haben” und “Wollen” Üunserer Gemeinde, und erzählte von den Ueberlegungen des Kirchenvorstandes. Nach ausführlichen Fragen und Antworten, die alle Hand und Fuss hatten, war es ein positiver Austausch für alle, die teilnahmen.

Das “Große Bild” war zu sehen, und die, die an dem Abend mitgemacht hatten, fanden, dass sie überwiegend mit dem Kopf nickten. Es gibt weitere Arbeit, aber der Weg ist jetzt klar, und ein Ziel ist im Auge.

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