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Luther Angels am Porters Creek Dam

Am Montag, den 8. April 2019, trafen sich die Luther Angels zu einer erneuten Motorradtour. Diesmal sollte es zum Porters Creek Dam gehen. Seit langer Zeit endlich mal wieder dabei Giuseppe, unser Italiener, welcher bezeichnender weise eine BMW fährt und nicht etwa eine Ducati. Unser Fachbeauftragte Offroad Riding war diesmal verantwortlich für die Tourgestaltung. Er hatte sich eine schöne Strecke Schotterpiste ausgesucht, die er trotz dem Ende er Sommerzeit am Tag zuvor gerne mit uns fahren wollte. Schlappe 200 km Anfahrt, um überhaupt erstmal dorthin zu kommen, wo es interessant wird war nicht jedermans Sache. Dazu kam 2 gehörige Staus auf dem Princess Hwy hinter Berry und hinter Nowra wegen Baustellen. Aber nachdem wir unser Ziel Dirtroad erreicht hatten, wurde es ein richtig entspannter Tag.

Doch fangen wir ganz vorne an: Man traf sich um 7:20 Uhr in Randwick und fuhr zum Parkplatz in Loftus kurz vor dem Abzweig in den Royal NP. Dort „warteten“ wir 20 Minuten auf Peter, der uns aus Neutral Bay kommend dort treffen wollte. Peter war schon um 8 Uhr am Parkplatz, was echt etwas heißen will, wenn man seinen Biorythmus kennt. Aber Tilmann hatte 8:30 Uhr als Zeitpunkt für den Treff in Loftus in Erinnerung. Peter wartete dort für 20 Minuten auf uns und als wir um 8:20 Uhr immer noch nicht da waren dachte er an einen Fehler seinerseits und fuhr 250 Meter weiter um die Ecke. Das Rätsel löste Tilmann gekonnt per SMS um 8:45 Uhr und so sammlten wir Peter ein und fuhren gen Thirroul, wo wir zum Morning Tea halten wollten.

Den Bulli Paß sind wir schon lange nicht mehr gefahren, weil wir meist durch den Royal NP fahren. Aber diesmal galt es Zeit zu sparen für später und die schönen Dirtroads, die Tilmann für uns ausgesucht hatte. In Thirroul angekommen gab es eine leckeren Kaffe und ein Frühstück für den armen Giuseppe, dessen Magen schon fast in der Kniekehle hing.

Die Fahrt über den Freeway und den Princess Hwy inklusive zweier Staus überspringen wir hier in unserem Bericht großzügig. In Yatte Yattah bogen wir endlich ab vom Highway und folgten der Porters Creek Road, die zunächst noch geteert war, in das südliche Ende des Morton Nationalparks. Die Straße hoch zum Damm war wirklich schön und wir kamen an einigen spektakulären Felsformationen vorbei.

Der Porters Creek Dam wurde 1967 für die Trinkwasserversorgung von des südlichen Shoalhaven gebaut um faßt 1900 Megaliter Wasser (mehr Infos zum Damm und seiner Geschichte hat es hier). Wir posierten zu einem schönen Gruppenphoto …

… und genossen den Blick in die Natur.

Vom Damm aus mußten wir zunächst zurück auf den Highway. Damit hatte wegen der schönen Schotterpiste aber keiner der Luther Angels ein Problem.

Zumal wir auf dem Rückweg noch kurz am Pointer Gap Lookout hielten.

Wir hielten in Wandandian an, um die Mopeds zu „füttern“ und Tilmann entschied sich für einen kleinen Umweg nach Nowra, um noch mehr Dirtroad unter die Reifen zu bekommen. In Tomerong bogen wir ab auf die Turpentine Road Richtung Braidwood. Schon nach nur 15km begann die Schotterpiste mit dem Namen Deans Gap Road. Am Pinkerton Point Lookout hielten wir an …

… und erfreuten uns eines phantastischen Blicks gen Norden vom Pinkerton Point Lookout.

Über die Yalwal Road landeten wir nach 30 km Dirtroad schließlich in Nowra, bissen die Zähne zusammen und folgten dem Highway in Richtung Norden gen Kiama. Kurz hinter Kiama ging es auf die Tourist Road 9 und schön geschwungene Landschaften nach Jamberoo. Die Gegend könnte fast im Allgäu sein und wenn nicht dort, dann doch zumindest in Irland so schön saftig grün waren die Wiesen. In ehemaligen Holzfäller Dorf Jamberoo gönnten wir uns einen Afternoon Tea, bevor es kurz nach 16 Uhr wieder gen Sydney ging. Bis nach Albion Park ist die Straße von Jamberoo ja noch sehr schön. Ab Albion Park galt es wieder Kilometer fressen, um rechtzeitig zur Kirchenvorstandssitzung in Sydney zu sein.

Alles klappte wie am Schnürchen und so war der Frust des Morgens am Abend überhaupt kein Thema mehr.

Hier noch der Link zu Google Maps für unsere Tour.

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