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Luther Angels in den Blue Mountains

Am Sonntag, den 5. Mai 2019, trafen sich die Luther Angels für einen Ausflug in die Blue Mountains mit einem Gottesdienst vorab in Chester Hill. Der Termin war schon im März auserkoren worden, als wir zum Gottesdienst nach Woy Woy gefahren waren (siehe auch hier). Doch es kam, wie es nicht kommen sollte, ein Luther Angel war bereits in Deutschland, ein anderer mußte letzte Vorbereitungen treffen für die anstehende Reise nach Deutschland, der nächste hatte eine Karpaltunnel-OP über sich ergehen lassen müssen und war noch nicht fit genug und die beste Absage kam wegen einer Hochzeitsfeier am Vorabend. Herzlichen Glückwunsch, Ulricke, zu Deiner Trauung.

Also traf sich der harte Kern an diesem Sonntagmorgen schon um 7:20 Uhr in Randwick, um rechtzeitig zum Gottesdienst in der Gnadenfreikirche in Chester Hill sein zu können. Pastorin Uta Außerwinkler predigte über den guten Hirten und die Schafe und das Hirtenbarometer, welches zur Zeit leider außer Betrieb ist wegen Wartungszwecken.

Nach dem kurzweiligen Gottesdienst gab es noch eine Stärkung in der Katharinen-Stube für die Gottesdienstbesucher samt Luther Angels und dann ging es auch schon um 10:05 Uhr gen Wentworth Falls. Natürlich hatten wir und das Café Schwarz als ersten Wegpunkt ausgesucht, sind doch die Backwaren diese Bäckermeisters aus Böblingen aller erste Sahne. Ja und genau so war sie dann auch die Schwarzwälder Kirschtorte, aber auch die Brezeln

und die Linzer Schnitte.

So gestärkt ging es von Wentworth Falls zum Evans Lookout in Blackheath. Das Panorama war phantastisch …

… auch wenn wir uns den Platz mit vielen Touristen teilen mußten. Eine Erfahrung, die wir an unseren sonstigen Wochentags-Touren eher nicht machen müssen. Ein besonders kecker Truthahn fand Gefallen an Giuseppe und seinem Handy.

Er hatte wohl auf etwas Eßbares gehofft.

Von Blackheath ging die Fahrt weiter nach Mount Victoria zum Tanken und dann hinauf zum Mount York und der Cox Road, die 1815 von Strafgefangenen in den Fels geschlagen wurde (mehr dazu hier).

In Mount York entschieden wir uns gegen Hartley Vale sondern wollten gleich nach Bilpin fahren, um zu sehen ob man von dort entlang der Mount Irvin (Dirt-)Road noch bis Mount Irvin kommt. Schon vorab hatte uns Tilmann informiert das die Straße in einem schlechten Zustand ist und die Brücke wegen Baufälligkeit geschlossen ist. Das hörte sich nach einem kleinen Abenteuer an, welches wir nicht verpassen wollten. In Bilpin angekommen bogen wir kurz vor der Tankstelle ab. Aber schon nach nur 2 km kamen wir an eine massive Beton-Straßensperre, die eine Weiterfahrt unmöglich machte. Mit einem Mountainbike könnte man es noch versuchen.

Über Kurrajong und Freemans Reach gelangten wir zum Macquarie Park in Windsor. Unser Freund Francesco hatte sein Lokal geöffnet und wir gönnten und einen leckeren Fish mit Salat und Pommes. Noch während wir da so saßen und unser spätes Mittagessen genossen kamen die Meldungen von Tilmann aus Sydney. Dort goß es in Strömen und er beglückwünschte uns zu unsere Streckenwahl. Wir waren den ganzen Tag unterwegs uns hatten nur kurz vor Kurrajong etwas Nieselregen abbekommen. Selbst bei der Ankunft in Sydney, für die wir uns auf mächtig Regen eingestellt hatten – siehe auch Kleidung des ersten Photos – regnete es nicht. Bewölkt aber dennoch trocken erreichten wir so unser Ziel in Randwick.

Jetzt planen wir die nächste reine Straßentour für Queen’s Birthday am 10. Juni 2019 und hoffen auf weniger Absagen.

Hier noch der Link zu Google Maps für diese Tour.

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