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Corona Virus, virtuelle Gottesdienste und unsere Gemeinde

Es gibt so viele Nachrichten und Berichte wegen des Corona Virus daß es unumgänglich ist daß wir uns auch mit diesem Thema befassen! Wir werden die nächsten Gottesdienste nicht ausfallen lassen aber die Kirche wird für die nächsten Monate geschlossen sein für Besucher. Wir werden online die Gottesdienste zur Verfügung stellen, und es werden zwei normale Gottesdienste stattfinden aus denen gesendet wird, einer um 8:30 aus Chester Hill und einer um 11:00 aus der Martin Luther Kirche in der Stadt.

Gottesdienst Sydney
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Die Evangelische Kirche im Rheinland hat dies veröffentlicht:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

fortlaufend verändern und verschärfen sich die staatlichen Maßnahmen auf Ebene der Länder, Kommunen und Kreise zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus. Entsprechend beraten auch wir im Landeskirchenamt fortlaufend über aktualisierte Handlungsempfehlungen.

In zwei Gliedkirchen der EKD, in einigen katholischen Bistümern und im Kirchenkreis Bielefeld wird es ab sofort keine Gottesdienste mehr geben. Präses Rekowski hat heute die Superintendentinnen und Superintendenten unserer Kirche angeschrieben: „Im Blick auf die Gottesdienste am kommenden Wochenende sind die Vorgaben der zuständigen Behörden auf Landesebene und die der Kommunen selbstverständlich strikt zu beachten. Die Vorgaben sind innerhalb des Bereiches der Evangelischen Kirche im Rheinland naturgemäß uneinheitlich. Unabhängig davon gilt grundsätzlich, dass wir als Kirche die Verantwortung für die uns anvertrauten Menschen tragen und deshalb auch das Mögliche tun sollten, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Hier sind situationsgerechte Entscheidungen notwendig, die gegebenenfalls auch über die staatlichen Vorgaben hinausgehen“, so der Präses. Über das weitere Vorgehen wird mit den Superintendentinnen und Superintendenten zeitnah beraten.

Kindertageseinrichtungen und Schulen
Auf unserem Kirchengebiet haben bislang die Länder Nordrhein-Westfalen*, Saarland und Rheinland-Pfalz die Schließung der Kindertageseinrichtungen und Schulen ab Montag verfügt. Das hessische Kabinett tagt gegenwärtig noch. Dort ist aber auch eine entsprechende Entscheidung zu erwarten. Damit sind auch unsere Einrichtungen betroffen. Schließungsmaßnahmen werden auch viele kirchliche Beschäftigte als Eltern vor ein Betreuungsproblem stellen. Nicht nur, weil die Einrichtungen geschlossen sind, sondern auch, weil es nicht ratsam ist, zum Beispiel Großeltern, die sonst aushelfen könnten, einem Gesundheitsrisiko auszusetzen. Hier gilt es, vor Ort pragmatische Lösungen zu finden. Deshalb an dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf das EKiR-Portal, das Möglichkeiten von Telearbeit und Videomeetings bietet.
(*Hier gelten Ausnahmen bei den Kindertageseinrichtungen, damit Eltern, die in „kritischer Infrastruktur“ (z. B. im Gesundheitswesen) arbeiten, auf Betreuungsplätze zurückgreifen können. Für Informationen zum Kita-Bereich ist das Geschäftsfeld Tageseinrichtungen für Kinder beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e. V. zuständig.)

Konfirmandenunterricht
Wir empfehlen den Kirchengemeinden auch, den Konfirmandenunterricht für die Dauer der Schulschließungen auszusetzen.

Sitzungen
Sitzungen und Besprechungen können mit dem Video-Tool „Meetme“, das in das EKiR-Portal integriert ist, sicher und leicht durchgeführt werden. Hier finden Sie die „Gebrauchsanleitung“ für Videokonferenzen mit „Meetme“.

Rechtliche Hinweise für die Absage von Veranstaltungen
Um den Presbyterien eine Entscheidungshilfe zu geben, haben wir rechtliche Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien bei Veranstaltungen kurz und bündig zusammengefasst. Sie finden diese hier.

Einführung der neuen Presbyterinnen und Presbyter
Möglicherweise werden manche der Berufenen aus Gründen ihrer persönlichen Sicherheit oder der Gesundheit der anderen in der kommenden Zeit nicht im Rahmen eines Gottesdienstes in den Dienst eingeführt werden können. Für diesen Fall heißt es in den Ausführungsbestimmungen des Presbyteriumswahlgesetzes (PWG): „Sollte wegen Krankheit oder sonstiger zwingender Abwesenheit eine gewählte Presbyterin oder ein gewählter Presbyter separat eingeführt werden müssen, so kann sie oder er an einer vor der eigenen Einführung stattfindenden Presbyteriumssitzung nur als Gast teilnehmen.“ (Ziffer 4 der Ausführungsbestimmungen zu § 27 Absatz 1 PWG). Als „sonstige zwingende Abwesenheit“ kann auch eine Absage von besonders gefährdeten Personen zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus angesehen werden. Kreissynodalvorstände sollten über eine Verschiebung der Einführung gemäß § 31 Abs. 2 PWG nachdenken, wenn es so viele Absagen gibt, dass die Beschlussfähigkeit des neuen Presbyteriums aufgrund mehrheitlich vakanter Presbyterstellen gefährdet wäre.

Besuchsdienst und ähnliche Kontakte
Uns haben aus Gemeinden auch Anfragen zum Besuchsdienst und ähnlichen Kontakten erreicht. Der Besuchsdienst ist ein wesentlicher Teil gemeindlicher Kontaktarbeit. Meist geschieht er persönlich und gibt der Gemeinde auf diese Weise buchstäblich ein Gesicht. Auch an dieser Stelle ist in Zeiten der Corona-Pandemie allerdings Fantasie gefragt. Denn nicht selten gehören Besuchte und Besuchende – auch das ist kirchliche Wirklichkeit – zu einer der sogenannten Risikogruppen. Zum Beispiel gilt: Je älter die Menschen, die sich mit dem Virus anstecken, desto schwerer im Schnitt die Krankheitsverläufe. Brücken von Mensch zu Mensch lassen sind auch anders schlagen als durch Besuche, zum Beispiel durch ein Telefonat, bei dem man sich Zeit fürs Gespräch nimmt.

Präsesblog: „Leben mit der Angst“
Die täglichen Nachrichten und Informationen zur Pandemie machen vielen Menschen Angst, weil sie uns vor Augen stellen, wie verletzlich und gefährdet unser Leben ist. Präses Rekowski beschäftigt sich deshalb in seinem aktuellen Blog mit dem „Leben mit der Angst“. Seinen Blogbeitrag, zu dem auch ein Fürbittgebet gehört, können Sie hier nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt

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