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Gemeindebrief für Februar & März 2020

Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte! Wie, ich bin gekauft?! Du vielleicht, aber ich nicht!

Mal, im Ernst: Sind wir käuflich? Bestechlich? Wer hätte schon ein Interesse an Otto Normalverbraucher und Erika Mustermann? Alle. Wenn wir unsere Spuren im Internet und in Facebook hinterlassen, dann verfolgen uns plötzlich interessante, genau auf uns zugeschnittene Angebote. Am deutlichsten, wenn ich im Internet etwas bestelle oder nachschaue, und plötzlich komme ich um die Werbungen zum Thema nicht mehr herum. Kaufe ich den Drucker der Firma XY, muss ich oft auch die Kartuschen dort kaufen. Nespresso – ein geschlossenes System größter Ressourcenverschwendung.

Bei jeder Wahl sind wir plötzlich wichtig, weil jede Stimme zählt. Und dann ködern sie uns mit Versprechungen, die wir zum Glück für die Betrüger gleich vergessen. Mit was kann man dich, mich locken? Wovon machen wir uns abhängig? Auch gute Dinge können abhängig machen. Wie oft habe ich in der Beratung gestanden wegen Gewalt in der Ehe, aber die Misshandelte wollte dann doch nichts ändern.

Paulus schreibt im Ersten Korintherbrief, dass die Unterschiede dieser Welt vor Gott nichts gelten. Ob Jude oder Grieche, ob Mann oder Frau, ob arm oder reich, ob Sklave oder Freier: vor Gott sind wir alle gleich. Und was andere uns als Bedingung der Zugehörigkeit verkaufen wollen, ist Betrug. Selbst in der Kirche menschelt es. Aber was gilt, ist dieser Monatsspruch, und jetzt in einer modernen Übersetzung: (1Kor 7,23): Christus hat für euch bezahlt und euch freigekauft, sodass ihr jetzt ihm gehört. Darum macht euch nicht zu Sklaven menschlicher Maßstäbe!

Wie Jesus das gemacht hat? Am Karfreitag erfahrt ihr es in der Kirche!

Gottes Segen und gutes Geleit wünscht Christian Hohl, Pastor

Die neuen Kirchlichen Nachrichten für Februar & März 2020 sind erschienen. Sie stehen als Download hier bereit (5.3MB).

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