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Luther Angels auf Tour im Yarramalong Valley

Am Dienstag, den 29. Oktober 2019, trafen sich 3 Luther Angels zu einer Tour ins Yarramalong Valley. Die Tour startete wie üblich früh um 7:30 Uhr und Treffpunkt war die St. Jude’s Anglican Church in Dural um 8:30 Uhr. Von dort fuhren wir entlang der Old Northern Road nach Maroota und dann zur Webbs Creek Ferry. Mit Hilfe dieser Fähre ging es bei besten Sonnenschein aber noch recht frischen Temperaturen über den Hawksbury River.

Auf der anderen Seite des Flusses folgt die Straße dem mäandrierenden Macdonald River. Wunderschön geschwungene Kurven mit so gut wie keinen Verkehr – Bikerherz, was willst Du mehr?

In St Albans hielten wir an für einen Morning Tea. Stilecht gab es im Settlers Arms Inn Scones mit Marmelade und Schlagsahne.

So gestärkt konnten wir uns auf die Schotterpiste gen Bucketty begeben. Dabei durfte sowohl Aubrey als auch ich unsere neuen Motorräder zum ersten Mal auf ungeteerte Wege steuern. Bei Mogo Creek war die Straßenbaubehörde aktiv und befestigte die Straße mit frischen Schotter und Erde. Dadurch war dieser Teil der Strecke technisch etwas ansporuchsvoller und auch der Wasser-LKW, dessen Wasser den Staub verhindern sollte machte den Untergrund teilweise rutschig. Sowohl Tobias‘ alte Suzuki DR-Z 400 als auch Aubrey’s BMW F800GS und meine Honda CB500X meisterten diesen Teil der Tour mit Bravour.

An der Mount Manning Kreuzung folgte der nächste Stopp. Diese Kreuzung ist Teil der Great North Road, die von 1826 bis 1836 von Strafgefangenen erbaut wurde. Wir können nur den Hut ziehen vor der Leistung dieser „Straßenbauer“ von damals.

In Bucketty endete die Dirt Road und wir bogen recht ab auf den George Downes Drive gen Kulnura. Jeff betreibt dort schon seit vielen Jahren eine Tankstelle mit Biker-Café.

Da unsere Tour mitten in der Woche stattfand, waren diesmal nicht gar so viele Motorräder mit ihren „Herrchen“ und „Frauchen“ vor Ort.

Aubrey nutze die Gelegenheit den Reifendruck, den er an der Mount Manning Kreuzung auf Dirt Road Level reduziert hatte, wieder an die geteerte Straße anzupassen. Tobias mußte seine durstige Suzuki auftanken. Nur die Honda lief und lief bei 3 Liter pro 100 km ohne Anforderung an irgendwelche Wartungen.

Hinter Kulnura ging es über die Greta Road hinunter in das Yarramalong Valley. In Yarramalong gab es ein leckeres Mittagessen und reichlich Biker Geschichten ausgetauscht. Bei ordentlich warmen Temperaturen fuhren wir an Wyong Creek und den Tree Tops vorbei, um kurz vor Wyong auf den Motorway 1 einzubeigen.

Schon bei Sommersby verließen wir die Autobahn und fuhren über den Old Pacific Hwy zum Pie in the Sky Café nach Cowan. Auf der History Seite dieses Cafés finden sich Bilder von der Straße und den Autos aus den 50er Jahren.

Nach einem Afternoon Tea machte sich jeder auf den Heimweg nach Sydney. Die Bilanz des Tages: Knappe 9 Stunden unterwegs, 295 km im Sattel und einen tollen Tag in Gottes schöner Natur verbracht (da sehen wir großzügig über die Heimfahrt ab Wahroonga hinweg). 😉

Hier noch die Google Map von unserer Fahrt.

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