2

18. Sonntag nach Trinitatis – Gottesdienst am 8. Oktober 2023 um 11:00

18. Sonntag nach Trinitatis – Gottesdienst

Zehn Angebote zum Leben

Sonntag, den 8. Oktober 2023
um 11.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Sydney CBD und ONLINE

Prediger: David Otto

Der Altes Testament Text (Predigttext) steht in 2. Mose 20,1–17

Das Evangelium steht in Mk 10,17–27

Lieder im Gottesdienst:

  • Morgenglanz der Ewigkeit (EG 450)
  • Wohl denen, die da wandeln (EG 295)
  • Such, wer da will, ein andres Ziel (EG 346, 1-3)
  • Hilf, Herr meines Lebens (EG 419, 1-5)
  • Vertraut den neuen Wegen (EG 395, 1-3)

Sie können auch bei unserem Gottesdienst über Zoom teilnehmen der von der Martin-Luther-Kirche übertragen wird.

Auf dem SmartPhone sollten Sie zuvor die Zoom App installiert haben.

https://kirche-sydney.org.au/virtuellergottesdienst

Sie können sich auch per Telefon einwählen.
Australia: +61 2 8015 6011
Meeting ID: 950 1903 0203
Den Passcode bekommen Sie per eMail an gottesdienst [at] kirche-sydney.org.au

Für den Gottesdienst gelten folgende Gesundheits-Regeln:

  • sie sollten nicht zum Gottesdienst kommen, wenn sie sich krank fühlen, Husten oder Fieber haben
  • am Eingang zur Kirche halten wir Handdesinfektionsmittel für sie bereit
  • bei der Nutzung der Toiletten verwenden sie bitte die Einweg-Papierhandtücher

Verantwortungsvoll leben

Das eine geht nicht ohne das andere: Man kann noch so sehr für Gott eifern, ohne die Liebe zu anderen Menschen bleibt man ihm fern. Man kann sich noch so sehr für andere aufarbeiten, ohne die Rückbindung, ohne die Liebe zu Gott fehlt das Fundament.

Um die Ernsthaftigkeit des Lebens im Glauben geht es am 18. Sonntag nach Trinitatis. Die zehn Gebote, die den Weg zur Gottes- und Nächstenliebe weisen, müssen im Zusammenleben Ausdruck finden: in einer Gemeinschaft, die die Schwachen ehrt und Gastfreundschaft übt, die sich nicht übereinander erhebt, sich gegenseitig zum Glauben ermuntert, sich für den Frieden einsetzt und die von Gebet getragen wird. Glaube wird in den Werken konkret und erschöpft sich doch nicht darin. Der reiche Mann, der alle Gebote erfüllt, verfehlt sein Leben, weil er sich nicht ganz auf Gott verlässt. Ist es denn so schwer, gottgefällig zu leben? Bei Menschen schon, sagt Jesus, nicht aber bei Gott.

Kommentare ( 2)

  1. Antworten
    Sabine Gonelli says:

    Lieber David,
    Dein Abschlussbild der Predigt, in dem du beschreibst, dass die Anordnung der Israeliten um die Bundeslade in Kreuzesform auf Jesus hinweist, bereitet mir Unbehagen. Leider leben wir wieder in Zeiten, in denen man/frau sehr vorsichtig damit sein sollte, das Judentum auch nur ansatzweise als Vorläufer zur „eigentlichen“ Religion, dem Christentum vorzustellen. Ich denke, es hat lange genug gedauert, einen vertrauensvolleren Umgang der Schriftreligionen miteinander auf den Weg zu bringen.
    Vielen Dank jedoch für die anregende Vorstellung von Jacques Ellul, der bei Wikipedia als „Christian anarchist“ gelistet ist. Das muss ich lesen!
    Einen schönen Sonntag noch, Sabine

  2. Antworten
    David Otto says:

    Liebe Sabine,

    Danke für Deinen Kommentar –

    Das Christentum ist in seinem Ursrpung im Judaismus verwurzelt, das kann ich nicht ändern, auch nicht die Tatsache, dass Jesus Christus as Jude geboren wurde. Die 10 Gebote erinnern uns an dieses Erbe, und sind Teil von genau diesem Anfang, wie Jesus selbst bezeugt.

    Die eine Stelle in der ganzen Bibel, wo ich selber gerne dabei gewesen sein möchte – mit Simultan-Uebersetzung – findet sich in Lukas 2 – Jesu Darstellung im Tempel, wo Simeon erklärt (Lk 2:29-32, s. unten):

    „Herr, nun lässt Du deinen Diener in Frieden fahren, wie Du gesagt hast; denn meine Augen haben Deinen Heiland gesehen, das Heil, das Du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zum Preis Deines Volkes Israel.“

    Das Kreuz war in der Wüste, aber das Volk Israel ist immer in den Gedanken Gottes.

    Herzliche Grüsse,
    David

    https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU17/LUK.2/Lukas-2

Einen Kommentar posten