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Der erste Adventskranz hatte mehr als 20 Kerzen

In Hamburg begann Diakon Johann Hinrich Wichern 1839, jeden Tag bis Heiligabend eine weitere Kerze anzuzünden.

Kein Mensch kann sich heute die Vorweihnachtszeit ohne Adventskranz vorstellen. Dabei ist der Brauch noch gar nicht so alt: Erfunden wurde er 1839 im protestantischen Norddeutschland, die katholischen Gegenden übernahmen ihn knapp 100 Jahre später.

Es waren protestantische Familien, in denen die Vorläufer der adventlichen Zeitmesser – Kalender und eben Kränze – im 19. Jahrhundert aufkamen, verbunden mit einer Art Hausliturgie: Gesang, Gebet, Bibellesung. In der Adventszeit wurden Tag für Tag Kreidestriche ausgewischt, Blätter abgerissen, Kerzen stückweise abgebrannt. Das genügte, um geheimnisvolle Spannung zu erzeugen.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

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