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Der zweite Advent – in Chester Hill

Am 8. Dezember gab es keinen Gottesdienst in der Martin Luther Kirche in der Stadt (obwohl ich, dessen wohlbewusst, meinen Passagier abholte und dann – auf Autopilot geschaltet – erst an der Kreuzung Archbold/Boundary St in Roseville plötzlich der Groschen fiel, dass ich auf dem Holzweg war!) wir kamen trotzdem noch fast pünktlich zur Chorprobe an. Robert sass am – ungewohnten – Keyboard, und übte mit uns für die Weihnachtsgottesdienste.

In der Gnadenfrei Kirche waren schon die Tische für das festliche Kaffeetrinken nach der Andacht gedeckt und mit Tannenzweigen und Engelshaar geschmückt.

Pastor Christian Hohl sprach über die Wiederkehr Jesus, eine Thematik, die im Kaufrausch oft untergeht und hier in diesem Klima, das noch weniger zum stillen Nachdenken einlädt, wohl noch eher vergessen wird.

Nach der Andacht wurden die Kuchen, Kekse, belegten Brote und andere Leckereien auf den Tischen verteilt, die Tassen mit Kaffee oder Tee gefüllt und der grosse oder kleine Hunger gestillt. Zwischendurch wurden Advents- und Weihnachtslieder gesungen – begleitet von Tilmann auf der Geige und Mathias mit dem Akkordeon – und Christian unterhielt uns mit der Entstehung der Legende um den Nikolaus, der als „guter“ Mann aber auch einen Gegenspieler brauchte – den „Knecht Ruprecht“, den „schwarzen Piet“ oder den „Krampus“, der die bösen Kinder bestrafte.

Es war ein sehr schöner Nachmittag – wohl der letzte Adventsgottesdienst in der Gnadenfrei Kirche, der manche wehmütig stimmte – und wir bedanken uns sehr herzlich bei den „Chester Hillern“, die uns wieder einmal so gastfreundlich aufgenommen haben.

 

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