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Luther Angels erkunden Putty Roads Feuerschäden

Am 1. Juni fing der Winter so richtig gut an mit einem sonnigen Tag der zum Motorradfahren gut einladend war. Deshalb trafen sich Aubrey, Giuseppe, Mathias und ich in Dural und es ging ab nach Norden Richtung Wisemans Ferry. Ein kleiner Abstecher durch die Laughtondale Gully Road brachte echt sehr winterliche Temperaturen mit sich, doch in Wisemans Ferry am Hawkesbury River konnten wir uns wieder etwas aufwärmen.

Wir wollten als erste Dirt Road des Tages den Wheelbarrow Ridge Track unter die Lupe nehmen, doch die Navigation dorthin war nicht so einfach. So bekamen wir ein paar schöne Abzweigungen wie die Webbs Creek Road zu sehen die sich am Webbs Creek entlang schlängelt.

Schließlich fanden wir doch die richtige Route, die mit dem Bicentennial Trail in die Berge des Parr Wilderness Gebiet führt.

Von da muß man aber irgendwann mal abbiegen um auf den Wheelbarrow Ridge Track zu gelangen, sonst geht’s auf der Greens Road wieder zum Hawkesbury Fluß hinunter (sehr steil, rutschig aber doch sehr schön!). Irgendwann sind wir aber dann doch umgedreht und alles wieder hochgefahren, um den richtigen Track zu finden.

Recht bemerkenswert waren hier die sehr weit verbreiteten Schäden der Buschfeuer (Des großen Gosper Mountain Brandes) die hier überall deutlich zu sehen waren. Die Bäume erholen sich mit einem frischen Grün, aber der Schaden ist über hunderte von Kilometern sichtbar.

Bei Colo Heights landeten wir auf der Putty Road und es ging nach dem Tanken und dem Morgenkaffee weiter nach Norden.

Auch hier sind die Buschfeuerschäden weitgehend sichtbar. Die Putty Road sieht ganz anders aus als früher! Es gibt dort gar keinen dichten undurchdringlichen Wald mehr!

Wir bogen schließlich nach Osten ab auf den Womerah Range Trail der dort in die Walachei des Yengo National Parks führt. Eine schöne Sandstraße geht dort in die Wildnis die wir weiter per Drohnenflug erkunden konnten.

Auch dort legten wir eine Verschnaufpause ein, denn für manche ist doch der Dirtroad Anteil etwas anstrengender als erwartet.

Dann ging es wieder auf der Putty Road weiter nach Norden.

Die Putty Hall mußte nämlich zum Mittagessen besucht werden.

Wir wollten auch dort ein paar neue Straßen erkunden und so fuhren wir von Putty aus nach Süden auf die Box Gap Road.

Die war malerisch schön, und veränderte sich auch recht bald in eine Sandstraße, die Dritte dieser Fahrt.

Die war selbst für manche hart eingesottene Fahrer nicht immer leicht zu meistern, und nicht jeder hat sich nur mit Ruhm bekleckert, sondern auch mal mit Matsch…

Aber das ist ja alles Teil des Spaßes! Ab dort ging es wieder zurück zur Putty Road.

Von dort wollten wir nochmal den Yengo Drive erkunden, der Richtung Osten in das Tal des Boggy Swamp Creek führt. Dort ended die Teerstraße auch in einer kleinen Dirt Road (Nr 4!).

Ein umgefallener Baum versperrte die Umrundung und wir mußten wieder umdrehen.

Es war eine athmosphärisch schöne Rückfahrt weil sich so langsam Regenwolken wie versprochen anbahnten, aber der versprochene Regen verwirklichte sich nicht mehr. Feuerschäden gibt es dort interessanterweise nicht weil der Gosper Mountain mehr westlich (auch westlich von Putty) als nördlich von hier ist und das Feuer sich von dort gen Süden ausgebreitet hat.

Es ging wieder nach Hause und wir hatten nochmal einen Nachmittageskaffee in Colo Heights.

Ich durfte nochmal auf Mathias‘ neuer Honda CB500X fahren, echt ein gemütlich moderner Genuss, bei goldenem Winterabendlicht!

Im Macquarie Park bei Windsor verabschiedeten wir uns und wir kamen nach 380km wieder wohlbehalten zu Hause an.

Eine Routenzusammenfassung findet sich hier.

 

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