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Luther Angels Herbsttour zum Six Foot Track

Wir waren vor ein paar Tagen wieder unterwegs an einem wunderbaren Herbsttag, sonnig und frisch, gen Westen, um diesmal den Six Foot Track zu erkunden. Es trafen sich Mathias, Giuseppe und ich in Randwick und es ging warm angezogen los. Diesmal war meine GoPro Kamera wieder einsatzbereit, und so gelangen mir auf der Bells Line of Road die durch Bilpin führt ein paar herzzerbrechende Aufnahmen von den Schäden, die sich über hundert Kilometer an der Straße entlangziehen, die die Waldbrände vor ein paar Monaten ausgelöst hatten.

Die Herbstfarben bieten dann doch einen erfreulichen Anblick inmitten den Schäden.

An Mount Tomah sind recht ungewohnt gute Aussichten über die Landschaft zu genießen weil dort keine Blätter mehr an den Bäumen sind…

An Mt Banks machten wir nach einer kleinen Dirt Road Anfahrt eine Pause und genossen die Aussicht dort.

Nun war es doch recht frisch geworden denn bei 1000  m Höhe kommt der Winter einem doch etwas näher. Zur Stärkung gab es einen Kaffee in Mount Victoria.

Nun sollte das richtige Abenteuer stattfinden. Wir machten uns via dem tollen Hartley Pass Richtung Ganbenang auf. Auch dort hatten die Buschfeuer ordentlich gewütet wie man am feinen Neuwuchs sehen kann der an allen schwarzgebrannten Bäumen hängt und frisch grün ist.

Dank gut geplanter Navigation fanden wir dann den Weg zum Cox River Campsite wo man zum Six Foot Track stößt. Der windet sich als bekannte Wanderroute von Katoomba in den Blue Mountains bis zu den Jenolan Caves.

Der Cox River ist dort recht hübsch anzusehen und deshalb gibt es dort auch einen Campsite für müde Wanderer, der aber zur Zeit wegen Covid geschlossen ist.

Ab dort ging es nun Richtung Jenolan Caves. Diese Route hatte viele tiefe Furchen die so manchen von uns ganz schön zugesetzt haben.

Einmal kam Mathias etwas von der Straße ab und ich konnte ihm wieder zurückhellen. Dann blieb ich allerdings selber mit dem Hinterrad in einer dieser Furchen stecken. Es war sehr steil und rutschig und es gab keine andere Möglichkeit da herauszukommen als das Motorrad am Berghang hinzulegen und so das Hinterrad aus dieser Furche zu befreien bevor es weitergehen konnte.

Die Alum Creek Flußüberquerung wurde hier festgehalten.

Obwohl es so kalt war kamen Mathias und ich ganz schön ins Schwitzen und mußte ein paar Lagen ausziehen bevor es weitergehen konnte. Mathias fuhr von der Drohne gefilmt durch die schöne Landschaft.

Schließlich erreichten wir die Jenolan Caves Road und es ging ganz gemächlich über wunderbare Straßen zurück nach Wentworth Falls zum Schwarzen. Dort gab es Linzertorte und Kaffee bevor uns der Weg nach Hause führte. 390 km waren wir an dem Tag gefahren.

Die Route kann man hier auf Google Maps sehen.

Kommentar ( 1)

  1. Antworten
    Klaus Mellin says:

    Sehr schöner Bericht und tolle Bilder!

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