
„Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind“ – Kohelet 4.6
Dieses Bibelwort aus dem Predigerbuch der Propheten (Der Prophet Kohelet) mahnt zur Genügsamkeit und Inneren Ruhe. Es warnt davor, sich im ewig rastlosen Streben nach mehr zu verlieren. Wir sind gut beschenkt von Gott und er meint es gut in unserem Leben. Es gibt viele Worte in der Bibel die Ähnliches aussagen. Der Herr ist unser Hirte, uns wird nichts mangeln. Im Matthäus Evangelium steht daß die Vögel nichts säen und nichts ernten und keine großen Vorratskammern brauchen: Es ist für sie vorgesorgt.
Das ermutigt uns weniger besitzen zu wollen, aber dafür Frieden und Zufriedenheit finden. Wer viel hat oder ereifert hat es auch viel mit Instandhaltung zu tun. „Beide Fäuste voll mit Mühe“ spricht an sich mit viel Arbeit und Sorge zu überladen, und das Haschen nach Wind deutet darauf hin sinnlos nach Dingen zu jagen, die man nicht festhalten kann und die keinen bleibenden Wert haben. Dies ist der Gedanke der uns durch diesen Monat tragen soll: Brauchen wir all diesen Ärger wirklich wenn für uns so gut vorgesorgt ist?
