1

Viele sind wir, doch eins in Christus

Altar Frauengruppe A Teilnehmer

Dies war das Motto des diesjährigen Weltgebetstags am letzten Freitag, der dieses Jahr von Frauen aus Papua-Neuguinea vorbereitet worden war.

Für die deutschsprachigen Gemeinden in Sydney war dieses Jahr unsere Gemeinde Gastgeberin und so versammelten sich bei schönem Wetter ca. 40 bis 45 Gläubige in der Gnadenfrei-Kirche in Chester Hill, vor allem Frauen, aber auch einige Männer.   Da es im Anschluß den üblichen Imbiß geben sollte, laß man sich gleich an den  schön gedeckten Tischen nieder, die in der Kirche aufgebaut waren.

Zu Beginn hieß Pfarrer Wnendt, für den es übrigens seine erste Teilnahme an einem  Weltgebetstag war, alle Teilnehmerinnen & Teilnehmer herzlich willkommen.  Er erzählte uns einige interessante Fakten über dieses faszinierende Land.  Es ist der drittgrößte Inselstaat der Welt und umfaßt mehr als 600 Inseln mit sehr unterschiedlichen Landschaftsformen.  Ca. 97% des Landes sind Gemeinschaftseigentum.  Es wird geschätzt, daß 90% der Bevölkerung Christen sind (60% protestantisch, 30% katholisch sowie andere).  Besonders interessant fand ich, daß die 6,3 Millionen Einwohner mehr als 800 verschiedene Sprachen sprechen, ein Viertel aller auf der Welt gesprochenen Sprachen.

So wurden wir auch zu Beginn der Liturgie von zwei unserer Gemeindemitglieder aus Chester Hill in drei Sprachen begrüßt:  in Englisch sowie zwei der Landessprachen.  Dann rief ein Trommelschlag von Pfarrer Wnendt  zum Gebet.   Das Gebet fand im Wechsel von gesprochenem Wort und einem Liedruf statt.  Nach einem schönen Lied aus Papua-Neuguinea kam die Lesung  und das Dankgebet von Vertreterinnen der Stadt-Gemeinde.  Dann übernahm die katholische Gemeinde aus Croydon das Schuldbekenntnis und eine Bitte um Vergebung.  Mitgliederinnen der katholischen Gemeinde in Blacktown verlasen als Beispiele für viele Frauen Berichte von den Erfahrungen und Hoffnungen von zwei Frauen aus Papua-Neugiunea.  Dann sangen wir alle einen Kanon aus Israel, „Schalom chaverim“, allerdings nur mit zwei statt der möglichen acht Stimmen.  Unsere Gemeinde beendete den Gottesdienst mit dem Fürbittegebet, der dann mit einem von allen gesprochenen Segen und einem Lied ausklang.  Dabei ist noch zu bemerken, daß viele der Lieder ohne Pfarrer Wnendt und seine Kunigunde (seine Gitarre) einfach undenkbar gewesen wären.

Danach waren alle Teilnehmerinnen & Teilnehmer in der richtigen Stimmung für einen Imbiß mit Spezialitäten aus Papua-Neuguinea, aber auch anderen Leckerbissen.  Der Brotaufstrich aus Frischkäse und Ölsardinen mit frischen Kräutern erfreute sich besonderer Beliebtheit.   Und ausreichend Gelegenheit zum Meinungsaustausch mit alten Bekannten aus den anderen Gemeinden gab es natürlich auch.

Der  nächste Weltgebetstag am 5. März 2010 kommt aus Kamerun zu dem Thema „Let everything that has breath praise God“ , wobei wir uns hoffentlich alle wiedersehen werden.

Weitere Bilder vom Weltgebetstag 2009 finden Sie hier.

Kommentar ( 1)

  1. Antworten
    Heinz Hora says:

    Ausgezeichnete Information.

    Kleine Anmerkung: ich lase einmal, dass es 8000 noch aktive Sprachen gibt, von denen woechentlich 10 verschwinden.

    GG
    Heinz

Einen Kommentar posten