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Vorkämpfer der Reformation

Der Württemberger Erhard Schnepf verteidigte den Glauben

Erhard Schnepf (1495-1558) gehört zu den Wegbereitern der Reformation. Der streitbare Lutheraner hat sich sein Leben lang aus Überzeugung kompromisslos für seinen Glauben eingesetzt: in Reichsstädten, in Hessen, in Nassau und in Württemberg. Am 1. November 1495 wurde er geboren, an seinem 63. Geburtstag ist er vor 450 Jahren in Jena gestorben.

Der Schuhmachersohn aus der Reichsstadt Heilbronn studierte erst in Erfurt, ab 1511 in Heidelberg zuerst Jura, später Theologie. Für die Sache der Reformation soll er sich entschieden haben unter dem Eindruck der Heidelberger Disputation – dem berühmten Streitgespräch, bei dem Martin Luther im April 1518 seine Überzeugung öffentlich verteidigte. Tatsache ist, dass Schnepf schon zwei Jahre später als 25-Jähriger im württembergischen Weinsberg evangelischer Prediger war. Dort ist heute das evangelische Gemeindehaus nach ihm benannt.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Internetseiten der EKD hier.

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