
15. Sonntag nach Trinitatis – Gottesdienst
Alle eure Sorge werft …
Sonntag, den 28. September 2025
um 11.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Sydney CBD und ONLINE
Prediger: David Otto
Die Epistel (Predigttext) steht in 1. Petr 5,5b–11
Das Evangelium steht in Mattäus 6,25–34
Um 9:30 in Ntaria (Hermannsburg) Pastor Christian Hohl
Gottesdienstablauf:
369, 1-4+7 „Wer nur den lieben Gott lässt walten
Psalm 127,1+2
391, 1-4 „Jesu, geh voran“
262, 1-4 „Sonne der Gerechtigkeit“
295, 1-4 „Wohl denen, die da wandeln“
171, 1-4 „Bewahre uns, Gott“
Wir freuen uns auf alle vor Ort und im Internet. Bitte achtet darauf, dass Ihr bei Symptomen für Grippe oder andere ansteckenden Krankheiten lieber am Bildschirm mitmacht, als in der Kirche andere anzustecken.
Sie können auch bei unserem Gottesdienst über Zoom teilnehmen der von der Martin-Luther-Kirche übertragen wird.
Auf dem SmartPhone sollten Sie zuvor die Zoom App installiert haben.
https://kirche-sydney.org.au/virtuellergottesdienst
Sie können sich auch per Telefon einwählen.
Australia: +61 2 8015 6011
Meeting ID: 950 1903 0203
Den Passcode bekommen Sie per eMail an gottesdienst [at] kirche-sydney.org.au
Für wen bin ich der Nächste?
„Man kann doch nicht einfach so zusehen“ – leider doch. Jahr für Jahr sterben Menschen, weil andere wegschauen, schweigen, abwarten. Der Mensch ist „seines Bruders Hüter“ und trägt Mitverantwortung für ihn, sagt der 13. Sonntag nach Trinitatis.
Diejenigen, denen Gott heilig ist, erkennt man auch an ihrem Umgang mit anderen: mit Fremden, mit Benachteiligten, ja sogar Feinden. Wer an Jesus Christus glaubt, den kann die Not anderer Menschen nicht unberührt lassen. Der greift nach seinen Kräften zu und hilft, selbst wenn es ihm Nachteile einbringt. Menschen, die so nach Gottes Willen handeln, die bezeichnet Jesus als Schwestern und Brüder. Doch wer ein so weites Herz nicht hat, wer eine solche Liebe für den Nächsten nicht aufbringen kann, hat noch wenig von Gott begriffen. Denn Gott ist in der Liebe machtvoll gegenwärtig. Und wenn die Kraft dazu nicht reicht? Gottes Liebe bleibt unerschöpflich.
