Am Sonntag der Vorwoche (10.3.) wollte ich mit einem Bus und zwei Zügen in die City fahren, um das dritte Kandidatenehepaar im Gottesdienst zu erleben. Beim Aufstehen nahm ich Wasserrauschen im Haus wahr, dessen Ursache ich nicht ermitteln konnte. Wasserfassen, Abschalten des Haupthahnes, Anrufen des deutschen Klempers, der am Sonntag sofort kam: der Heißwasserboiler im Keller hatte seinen Geist aufgegeben. Gottesdienst ade. Kauf und Installation des neuen Boilers kosteten über $1.100,00 zu einem Zeitpunkt, an dem zum Monatsende meine Untermieterin das Haus verlassen wird.
Im „Wort zum Alltag“ hatte ich schon erwähnt, daß an jedem Dienstag zwei christliche Freunde zu einem Bibel- und Gebetstreffen in mein Zuhause kommen. Ich berichtete meinen Kummer. Einer der beiden Freunde sagte spontan:
„I can give you a thousand dollars, not as a loan but as a gift.“
Es wird wohl dazu nicht kommen müssen, doch seine spontane Hilfsbereitschaft bewegt mich auch jetzt beim Niederschreiben noch zutiefst. Das gibt es also auch in unserer Zeit noch, ist mein bleibender Gedanke und Dank. Ich wünsche solchen Menschen Gottes Gesegnet werden.

