Ich schreibe diesen Text am 4. August 2014, erscheinen auf unserem Internetportal wird er am 8. August 2014, sozusagen zwischen den Gedenktagen für die beiden ersten Atombombenabwürfe auf Hiroshima (6.8.1945) und Nagasaki (9.8.1945). Am Morgen dieses 4.8. erfuhren wir in den Nachrichten vom erneuten Treffer auf eine Schule im Gazastreifen mit zahlreichen Toten und Verletzten, Menschen, die sich auf diesen Standort geflüchtet hatten in der Hoffnung, dass man dort verschont bleiben würde.
Die erneuten militärischen Auseinandersetzungen sind ein Glied in der Kette von Leiden und Sterben, der Kette beiderseitigen Hasses, der kein Ende nimmt.
Die unvollständige Überschrift ist ein Bruchstück eines Satzes aus einer Pressekonferenz mit dem israelischen Regierungssprecher und könnte ebenso aus dem palästinensischen Lager stammen. Vervollständigt lautete er:
„It’s not a computer game.“
Wem hatte der Sprecher das sagen wollen? Gott macht keine Kriege, Menschen machen sie. In aller Trauer und Hilflosigkeit dürfen wir daran erinnern.


Kommentar ( 1)
Tilmann Rust says:
13. August 2014 at 20:12Ja, sehr schade was dort abläuft. Schade daß gerade die Israelis die es am allerbesten wissen sollten wie es ist wenn man verfolgt wird, gerade dieses Wissen nicht richtig in Taten umsetzen können. Was will man denn wirklich erreichen? Daß Hamas nie wieder jemals zurückschlagen wird? Warum ist da nicht mehr internationaler Druck daß man beide Parteien dazu zwingt an den Verhandlungstisch zu gehen und zwar mit einer Bereitschaft einander zu vergeben. In Südafrika wurde gezeigt daß nur so eine Lösung zu erreichen ist. Warum lernt man nicht was davon gerade deshalb weil die Juden in Südafrika auf beiden Seiten Unterstützung gezeigt haben das Problem zu lösen zu wollen. Was dort in Israel/Palestina abläuft hat überhaupt keine Zukunft für irgendeine der Parteien…