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Auf den Spuren der Hermannsburger Mission 2025

1874 begründeten deutsche Missionare die Hermannsburger Mission im Roten Zentrum, die das „Mutterhaus“ mit der Gründung verband. Unter Carl Strehlow blühte die Arbeit 1894 bis 1922 richtig auf, wobei die herausragende Leistung die Übersetzung das Neue Testament, des Gesangbuchs und anderer Schriften ins einheimische Arrernte und ein Wörterbuch war. Daneben wurden die First Nations people würdevoll behandelt und medizinisch versorgt. Alkohol war tabu, aber auch nichtchristliche Angehörige durften aufs Gelände ziehen. Der Schutz vor Übergriffen benachbarter Farmer und der Stolen-Generation-Zwangsnahmen des Staates machte die Arbeit besonders bekannt, Strehlow Jr. setzte später die völkerkundlichen Arbeiten fort. Ein bekannter Bewohner war der Künstler Albert Namatjira.

Dessen Haus sowie die nahegelegene Wasserversorgung, die durch staatlich genehmigtes Frecking zum Erliegen gekommen ist, haben wir neben dem Missions-Precinct und einem Gottesdienst in der neuen Kirche Ende September besucht. Wir konnten im Pfarrhaus wohnen und wurden von den Kollegen Rodney Malbunka und David Roennfeld liebevoll betreut.

Das gleiche gilt für den Aufenthalt in Alice Springs, wo der Kollege Malcolm Willcox uns in die Nachfolgeorganisation, die Finke River Mission, einführte und uns mit einem Trooper und Fahrdiensten betreute. So konnten wir auch in ein Bushcamp am Yirara College bei Alice Springs hineinschauen und erleben, wie Bibelauslegung gelernt wird. Einen Naturpark und die alte Telegrafenstation „nahmen wir“ genauso wie die Sehenswürdigkeiten auf der Strecke „mit“.

Wir waren ein gutes Team! Danke an alle: Brunhilde Griebe, Dr. Diane Bull, Helga Dumasia, Isabell St Leon, Thilo Pfeiffer und Christian Hohl

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