Mit einiger Spannung werden jedes Jahr in Australien der nationale Feiertag „Australia Day“ und die Honours List für verdiente Bürgerinnen und Bürger erwartet. So habe ich heute im Radio die Ansprache zum „Australia Day“ angehört. Gehalten wurde die Rede vom derzeit
höchstdekorierten nun ehemaligen Soldaten, ausgezeichnet mit dem Victoria Cross.
Australierin des Jahres wurde die Mutter eines damals 11-jährigen Sohnes, der von seinem Vater getötet worden war. Seit diesem schrecklichen Geschehen engagiert sich seine Mutter in dem Bereich „Domestic violence“, vielleicht mit der Übersetzung „Häusliche Gewalt“ zu umschreiben. Ich werde mich in den kommenden Tagen sicher mit der australischen Statistik auf diesem Gebiet vertrautmachen und vermutlich erst dann die entsetzlichen Fakten in diesem Bereich kennenlernen.
Sehr imponierte mir ein Facharzt, der ausgezeichnet wurde nach mehreren 1000 Nierenverpflanzungen. Gefragt nach seiner Reaktion auf die empfangene Auszeichnung sagte er bescheiden: „die glücklichen Gesichter meiner Patienten sind mir eigentlich Dank genug.“
Wie schön!
Ach ja, da war doch noch etwas? Wie hieß er denn noch? Richtig, Prince Philip, dem eine „knighthood“ verliehen wurde. In meinem Lexikon steht dafür „Rittertum“, doch so laut lachen kann ich leider nicht.
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