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Bauchlandung

Vermutlich kennen Sie als Leserin/Leser des „Wort zum Alltag“ diesen Ausdruck. Mit noch größerer Wahrscheinlichkeit aus Fällen, in denen Flugzeuge gelandet sind, deren Fahrwerk sich nicht ausfahren liess. Der vielleicht bekannteste Fall ist der eines Transatlantikfluges, der in Warschau ohne Benutzung des Fahrwerks glücklich  endete. Einige Spezialisten werden den Ausdruck auch mit dem Wassersport verbinden, bei dem Turmspringer ihren verunglückten Sprung mit einer Bauchlandung beenden müssen.
In meinem Haushalt finden ganz andere Bauchlandungen täglich statt, in der Regel sogar am Morgen und am Abend.
Morgens und abends fahre ich einen Kippsessel auf Liegeposition aus, zum Vergnügen meiner Kater Joschka und Sascha, die dann umgehend auf meinem Bauch landen. Sie begrüßen sich mit einer Geste des Friedens, die aus gegenseitigem Lecken besteht.
Dann wärmen sie nicht nur meinen Körper, sondern auch meine Seele. Diese gefahrlosen Bauchlandungen meiner vierbeinigen Söhne verbinden uns miteinander als unterschiedliche Wesen aus Gottes herrlicher Schöpfung.

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