Noch keine Kommentare

Bitte um Geleit für 2016

Das Grab des Liederdichters und Schriftstellers Jochen Klepper auf dem Waldfriedhof Berlin-Nicolassee habe ich mehrfach besucht. Er war im Advent 1942 mit seiner jüdischen Frau und deren Tochter aus erster Ehe gemeinsam in den Tod gegangen, nachdem  neben beruflichen Maßregeln der nationalsozialistischen Regierung der Abtransport der behinderten Tochter zu erwarten war.

Wie viele anderen Menschen auch war ich auf Klepper durch sein Liedgut und seine Bücher bekanntgeworden.

Zu jedem Jahreswechsel gehörte eines seiner LIeder zu meinem Leben. So mag es nicht verwunderlich sein, wenn das letzte „Wort zum Alltag“ im zuendegehenden Jahr einen Vers eines seiner Lieder mit den Leserinnen und Lesern teilen möchte:

„Der du allein der Ewge heisst
und Anfang, Ziel und Mitte weisst
im Fluge unsrer Zeiten:
bleib du uns gnädig zugewandt
und führe uns an deiner Hand,
damit wir sicher schreiten.“

Einen Kommentar posten