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Compassion

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Kürzlich hatte ich mit „TeleCross“ und „TeleChat“ zwei besondere Dienste des Roten Kreuzes in Sydney auf unserem Internetportal vorgestellt. Auch ein Artikel in unseren „Kirchlichen Nachrichten“ kam hinzu, woraufhin ich gleich mehrere Anrufe von Interessierten bekam. In einem morgendlichen Gespräch, bis auf wenige Ausnahmen sind es alles Freiwillige, die für diesen Dienst gegen vier in der Frühe aufstehen müssen,  sagte ich der Anruferin, daß man in der Motivation durchaus Unterschiede beobachten könne. „Ja,“ war ihre Antwort, „ein wenig Compassion gehöre schon dazu.“
In dieser Woche begeht man in Australien die Woche der Freiwilligen. Freiwilliges Engagement für alle möglichen Zielrichtungen ist eine der liebenswertesten Eigenheiten des Landes. Bei der Sydneyer Olympiade im Jahr 2000 waren nicht weniger als 53.000 Freiwillige im Einsatz.
Zu mir kommt zweimal im Jahr eine Gruppe von freiwilligen Helfern für die Gartenarbeit. Es waren kürzlich 15 Freiwillige, die in zwei Stunden das Umland des Hauses so gestalteten, daß ich es kaum wiedererkennen konnte.
Fachleute haben errechnet, daß die Arbeit der Freiwilligen in einem Jahr mit einem Wert  von ca. 40 Milliarden Dollar anzusetzen ist. Neben der materiellen Seite ist dieser helfende Bürgersinn  von

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eine Eigenart praktischer Menschlichkeit, auf die dieses Land durchaus stolz sein kann.

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