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Der heilige Geist …

… weht, wo er will, habe ich einmal irgendwann irgendwo gelesen. Ich schreibe das „Wort zum Alltag“ jeweils an einem Montag; am folgenden Freitag findet es sich dann in unserem Internetportal. Diesmal schreibe ich es an einem Freitag wegen der Einlieferung in ein Krankenhaus am Sonntag.
Sicher hat jede/jeder von uns ein unterschiedliches Verständnis vom Geist des Pfingstfestes, auch unterschiedliche persönliche Erfahrungen damit.
An diesem Morgen wehte der heilige Geist den folgenden Liedvers in meine Seele:

„Und willst du uns noch einmal Freude schenken,
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz:
so woll’n wir des Vergangenen gedenken
und dann gehört dir unser Leben ganz.“

Er stammt von Dietrich Bonhoeffer aus seinem bekannten Lied aus der Haft in der Adventszeit 1944. Jesus hat den heiligen Geist mehrfach als Tröster bezeichnet. Sein Trost soll uns tragen besonders in schweren Zeiten. Mit diesem Trost und dieser Hoffnung gehe ich nun auch ins Krankenhaus. Den Trost des Pfingstfestes wünsche ich allen Leserinnen und Lesern des „Wort zum Alltag“.

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