In diesen Tagen habe ich im Fernsehen eine Dokumentation gesehen zur Ermordung des Friedesnobelpreisträgers Martin Luther King jr.. Einer seiner nächsten Mitarbeiter, damals 1968 in seiner unmittelbaren Nähe, führte die Journalisten an den Tatort und verwendete dann ein Zitat, von dem ich nicht weiss, ob es eine eigene Meinung war oder sich auf einen anderen Autor bezog:
„You can kill the dreamer but the dream will live on“.
Ich will das einmal ganz persönlich auf die Christgeburt in Bethlehem („Haus des Brotes“) beziehen, mit allem darin bestehenden Risiko. Der Träumer von einer anderen Welt wurde damals auch ermordet. Die Liebe Gottes des Vaters führte ihn hindurch durch den Tod, in ein neues Leben, in eine andere Welt.
Ich bekenne mich zum Christfest 2012 zur Zugehörigkeit zu den Träumern von heute, auch angesichts des furchtbaren Geschehens in jener Kleinstadt in Connecticut. Wenn unsere Hoffnung bisher ein Traum geblieben ist, so ist es doch eine Hoffnung, ein Versprechen desjenigen, der in der Krippe von Bethlehem zu uns gekommen ist.

