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Die christliche Familie

Nach dem traumatischen Tod meiner Frau Angelika habe ich in einer anglikanischen Gemeinde in der Nähe eine lokale geistliche Heimat gefunden. Das ändert außer dem veränderten Gottesdienstbesuch nichts an meinem Engagement für meine deutschsprachige lutherische Gemeinde, z.B. mit derzeit vier Gottesdienstvertretungen an drei Wochenenden.
Nach meiner buchstäblichen Adoption erfahre ich unendlich viel Gutes durch zahlreiche Gemeindemitglieder, versuche auch selber, wo immer nötig und/oder gewünscht, mich mit meinen Kenntnißsen und Erfahrungen einzubringen. Zum bisher schon geschehenen Engagement, u.a. in zwei Hausbibelkreisen, wird nun „Pastoral Care“ hinzukommen, was wir vielleicht vergleichsweise „Besuchsdienst“ nennen würden.
Als ich in der vergangenen Woche  eine besondere Tat helfender Zuwendung erfuhr und davon zu Tränen bewegt war, bekam ich die bescheidene Antwort:

„So soll es sein in der christlichen Familie!“

Dieser Satz ließ mich nun  nicht mehr los und führte zu diesem Text. In der Nachfolge des Auferstandenen gibt es viele Wege: vom ermutigenden Lächeln bis zur helfenden Hand.

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