
Als ich kurz vor dem 25. Dienstjubiläum auf eigenen Antrag den Schuldienst verließ, sagte mir mein damaliger Rektor: „Das will ich erst noch erleben, wie ein Lehrer wie du ohne Schule leben will“. Die erste Station nach dem Abitur war das VW-Werk in Wolfsburg gewesen. Mir wurde dort klar, dass ich mit Menschen arbeiten wollte, nicht mit Autos. Aus einem griechischen Kloster holte mich das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden heraus, an das ich durch eine Andacht auf meinem Batterieradio erinnert worden war.
In mehr als 80 Jahren kamen weitere Stationen, nun ist die vorletzte im Gange. Wenn ich mich frage, welche Kraft immer wieder durch Krisenzeiten hindurchgeführt hat, so ist die Antwort für mich rasch benannt. Die Kraft der Ermutigung durch das Evangelium kam immer wieder neu zu meiner Hilfe. Es wäre schön, wenn es dabei bleiben könnte.
