… wirft die Schürze und tritt in den Ruhestand! Paul Keller behauptete in seiner Laudatio, dass Adam noch in den Windeln lag, als Christa Simon die Lutherstube unter ihre Fittiche nahm. Unter ihrer Führung Organisation und Umsichtigkeit war die Verpflegung der Gemeinde nach dem Gottesdienst gewährleistet: sie plante mit langer Hand voraus, erinnerte ihre Feen und Alben (männliche Feen) an ihren Dienst, sie überzeugte Konfirmandeneltern, dass auch sie nicht nur vor der Theke, sondern auch dahinter sehr willkommen seien, und schaffte es mit Scharm und Schwitzkasten (Alliteration beabsichtigt, apologies to PK), die Monatspläne aufzustellen. Und wenn es einen unvorhergesehen Ausfall gab, war Christa mit Kuchen, belegten Broten oder Suppe vor Ort, um der Hungersnot Einhalt zu gebieten.
Die widerspenstigen Kaffeemaschinen wurden gezähmt, die Schränke durchforstet und Kuchengabeln und Löffel legten sich von selbst in ordentliche Reihen. Das Motto: „Getränke und Speisen zu kleinen Preisen“ erinnerte die Säumigen daran, einen Obolus zu entrichten und die (zehn?) Gebote für die Kaffeeküche halfen (und helfen!) den Feen und Alben, linientreu zu bleiben. Wie heisst es so schön: Organisation ist die halbe Miete?
Christa hinterlässt grosse Schuhe und Miné Lange und Gaby Thomassian haben sich zu unserer grossen Freude bereit erklärt, in diese hineinzuschlüpfen und wir wünschen den Beiden gutes Gelingen.
Liebe Christa, wir danken Dir für die vielen, vielen Jahre in der MLS, hoffen, dass Du den Laden nicht zu sehr vermisst (!), wünschen Dir schöne Reisen mit der „anderen Hälfte“ und Du weisst ja, dass Du jetzt in den „Unruhestand“ eintrittst.
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