In diesen Tagen entdeckte ich beim Duschen einen kleinen Fleck an der Außenseite der Duschverglasung. Der vermeintliche Fleck entpuppte sich als ein winziges Schnecklein, das dann umgehend einen Platz draußen im Grünen fand.
Später habe ich mir dann Fragen gestellt: Wie lange hat dieses Tierchen für seinen Weg vom Außenfenster quer durch das gesamte Badezimmer gebraucht? Wovon hat es bei diesem endlosen Weg gelebt? Wie ist es heil bis an den Endpunkt gekommen?
Das ganze Geschehen ist sicher mindestens ein kleines Wunder, für das ich keine Erklärungen finde. Vielleicht kann ich von dem Schnecklein, winziger als die Fingerkuppe meines kleinen Fingers, sogar lernen: mich auf den Weg zu machen und auf ein gutes Ende des Weges zu hoffen.
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Kommentare ( 2)
Manfred Kunath says:
24. April 2010 at 18:07Hallo Herr Rehnert.
Ich finde Ihre Worte zum Altag,manchmal zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken.Sie haben sich in Ihrer Art, etwas zu sagen,nicht geändert,weiter so.
Ich hatte Ihnen eine mail geschickt ich hoffe sie ist angekommen.
Falls Sie mir mal schreiben wollen,hier meine Adresse:
XXXXXXX
Nun erst mal ein schönes Wochenende und bleiben Sie noch recht lange gesund.
Herzlichst Ihr Manfred Kunath
Mathias Burbach says:
24. April 2010 at 18:13Hallo Manfred,
recht herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Ich habe die komplette Nachricht an Dietrich weitergeleitet.
Dir noch ein gesegnetes Wochenende.
Salut,
Mathias