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Ein Tag im Krankenhaus

Für 6 Uhr in der Frühe war ich einbestellt worden. Ein  enger Freund hatte sich von dieser Zeit nicht abschrecken lassen und mich abgeholt. Der ungewohnt schwache Verkehr machte eine vorzeitige Ankunft möglich. Nicht zum ersten Mal haben wir vor dem Abschied gebetet.

Im zentralen Anmelderaum bekam ich einen Bogen mit meinen Personalien mit der Bitte um kritische Durchsicht. Mein Geburtsland Deutschland hatte sich in „Australien“ verwandelt. Schlimmer wurde es bei der Frage nach der Religion. Sie war auf meinem Bogen mit „Keine“ eingetragen und musste korrigiert werden. Eine dritte  Fehlangabe habe ich vergessen, besser so.

In die erste Station einer langen Testserie wurde ich abgeholt, später dann jeweils freundlich weitergereicht. Überall kam ein neuer Befundbogen hinzu.

Der Begegnung mit dem federführenden Neurologen ging ein MRI  voraus. Da gab es eine Riesenfreude, denn die Krankenschwester hatte ich als überzeugte Christin in bester Erinnerung von mehrere anderen  Aufenthalten in der Röntgenologie.

Wir tauschten unsere persönlichen Erfahrungen mit Psalm 23 aus; immer eine gute Kraftqülle.

In einer Wartezeit waren mir die Begriffe „Heil“, „Heilung“ und „Heiland“ eingegeben worden.  Sie werden ein weiteres Nachdenken haben.

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