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Ein zweites Leben

Über mehr als zwei Monate haben Menschen in aller Welt Anteil genommen am Schicksal der in fast 700 Metern Tiefe eingeschlossenen chilenischen Bergarbeiter. Nicht nur Gedanken haben sie begleitet, sondern gefaltete Hände. So auch in den beiden Hausbibelkreisen, zu denen  ich hier in der Nachbarschaft gehöre. Wir haben für die Bergarbeiter gebetet, ihre Familien und um Segen für die Arbeit der Retter.
Nun sind sie alle heimgekehrt in unsere oberirdische Welt mit ihren Familien und Freunden und werden das vielleicht wie ein zweites Leben empfunden haben und weiter empfinden.
Meine Gedanken haben sich in diesen Tagen buchstäblich festgehakt an dem Begriff zweites Leben und sind darüber hinausgewandert, einen weiten Weg, einen Weg bis in die Ewigkeit. Uns allen als die Familienmitglieder des gekreuzigten und auferstandenen Jesus ist ein solches zweites Leben zugesagt. Daran wollen wir auch im kommenden Monat denken, wenn wir jenen Ewigkeitssonntag begehen mit der Erinnerung an unsere Lieben, die uns diesen Weg schon vorausgegangen sind.

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