Eigentlich wollte ich zum 2. Advent einen adventlichen Text schreiben, doch dann geschah die folgende Geschichte:
Ich kam in einen Schreibkontakt mit einer Frau, deren entwickelte Menschlichkeit mir in einer bestimmten Situation aufgefallen war. Sie ist gerade aus dem Berufsleben ausgeschieden und kehrt in dieser Woche nach Deutschland zurück. Ich erfuhr von ihr, dass sie sich über das Wiedereinleben in Deutschland weniger Gedanken machte als um ihren zurückgelassenen „Adoptivsohn“. Ihr „Adoptivsohn“ ist ein unter der ANZAC-Brücke lebender Obdachloser. Sie unterstützt ihn seit langem auf unterschiedliche Weise; ihr Abschieds- und Weihnachtsgeschenk ist ein besonders warmer Schlafsack.
Vielleicht ist dies ja doch ein adventlicher Text geworden, wenn durch das Geschehen zum Christfest die Liebe Gottes in Jesus ganz leiblich in die Welt kommt. Vielleicht fahren ja auch die „Luther Angels“ mal bei dem zurückgelassenen „Adoptivsohn“ vorbei.


Kommentar ( 1)
Martin Reusch says:
12. Dezember 2011 at 14:04Ich bin bei dem Regenwetter heute bei den Luther Angels leider nicht mitgefahren.
Matthias: Bitte plane in unserer naechsten Tour einen Besuch bei dem ‚Adoptivsohn“ ein.
Dietrich: Vielen Dank fuer den Hinweis. Vielen Dank fuer den adventlichen Text.