
… mit einem Blatt aus dem täglichen Abreißkalender, den ich in jedem Jahr aus unserer katholischen Schwestergemeinde hier in Sydney geschenkt bekomme. Beim letzten Christfest vor wenigen Tagen bekam ich ihn am Heiligabend (!) persönlich ins Haus gebracht. Auf dem erwähnten Blatt fand ich den folgenden Text:
„Gott sieht nicht auf die Werke, die wir tun,
sondern einzig darauf,
welche Liebe, Andacht und Gesinnung in Ihnen ist.“
Für das sehr kleingedruckte Lesen des Verfassernamens mußte ich eine Brille zu Hilfe nehmen und fand:
Es war ein seltsames Zusammentreffen, hatte mir doch ein enger Freund erst vor zwei Wochen von einem Seminar erzählt, auf dem dieser Mann und sein Leben eine zentrale Rolle gespielt hatten. Mit dem Wälzen mehrerer Lexika ujnd natürlich auch dem Internet wurde es immer interessanter, wurde mir doch verdeutlicht, daß dieser Mann vielleicht die bedeutsamste Gestalt der Mystik gewesen war. Da Lernen mein ältestes Hobby ist, wird dieser Text seine Fortsetzung im „Wort zum Alltag“ finden.
