
Vor einer Reihe von Wochen begann ich mit dem Nachlesen meiner Tagebücher. An den konkreten Anlass kann ich mich nicht erinnern. Klar war mir, dass das eine Riesensache werden würde, wenn ich es wirklich durchhielte. Das Tagebuchschreiben begann 1974 und hält bis jetzt an, wenn es auch durch einen leichten Schlaganfall nicht mehr so ganz leicht ist. Derzeit sind es in 437 Oktavheften knapp 28.000 Seiten. Den Titel des Textes habe ich von einem Engländer. Komplett lautet seine Fortsetzung….then it keeps you.“ Die Richtigkeit des Spruches habe ich in manchen Krisen erfahren.
In den Tagebüchern befinden sich u.a. zahlreiche Auszüge aus Büchern, manchmal mehrere Seiten. Meistens sind Verfasser und Buchtitel benannt, leider nicht bei dem folgenden Text. Auch im Internet gab es nur ansatzweise Quellenvermutungen Hier der knappe Text:
„Lehre uns zu sein; erlöse uns von dem Habenwollen.“
Leserinnen und Lesern des „Wort zum Alltag“ wäre ich dankbar für die Herkunft des Textes und ihre Meinung zu ihm.

Kommentare ( 2)
Angelika says:
12. Dezember 2015 at 18:29Es ist wohl einfach eine Fürbitte. Wir sollen sorgsam mit den Vorräten der Welt umgehen.
Das Wort zum Alltag nahm ich zum Anlass, in meinen alten Tagebüchern zu lesen. Das erste richtige Tagebuch startete am 11. Juni 1973. Daraus wurden über 45 Bücher, nach Geburt der Kinder wurden die Einträge weniger.
Thomas Dietl says:
7. Januar 2016 at 11:47Könnte der Satz aus „Lynch und das Glück im Mittelalter“ von Jürgen Lodemann stammen?