Nach einem ziemlich verunglückten Deutschland-Aufenthalt (Rückkehr nach zwei anstelle von fünf Wochen), besuchte ich den Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche am letzten Januar-Sonntag.
Vor dem Beginn kam ein vertrautes Gemeindemitglied zu mir und fragte zunächst nach meinem Deutschland-Aufenthalt. Auf meinen traurigen Bericht hin kam diese Reaktion:
„Wir freuen uns, daß wir dich wiederhaben!“
Mit einem einzigen Satz geschah nicht nur eine völlige Veränderung der Stimmungslage.
Ich habe neu nachdenken dürfen bzw. müssen über das Freudemachen. Es kam dann zu der Überschrift dieses Textes, daß nämlich Freudemachen nicht nur dem jeweiligen Gegenüber gut tut, sondern vielleicht auch dem, von dem die Freude ausgeht.

