In dieser Woche werde ich hier wieder eine Veranstaltung besuchen, die ich so bisher nirgends erlebt habe. Die anglikanische Gemeinde in meiner Nachbarschaft lädt im Abstand einiger Wochen regelmäßig zu einem „Friendship Service“ ein. Ein Gottesdienst an einem Werktag steht am Anfang, zeitmäßig wesentlich kürzer als ein normaler Sonntagsgottesdienst. In jedem dieser Gottesdienste wird jener Frauen und Männer gedacht, die derzeit aus Krankheitsgründen nicht teilnehmen können. Diese Fürbitten verbinden Gesunde und Kranke nicht nur für einen Augenblick, sondern führen manchmal auch zu persönlichen Kontaktversuchen.
Dann laden hübschgedeckte Tische, in der Mitte immer mit einem Blumenschmuck, zum Mittagessen ein. An diesen besonderen Gottesdiensten nehmen nicht nur Gemeindemitglieder teil, sondern es werden mit heimeigenen Fahrzeugen deren interessierte Bewohner bequem herzugefahren.
Auffällig sind die lebhaften Gespräche an allen Tischen, man lernt sich kennen, man hört voneinander.
Wer weiss, ob dieses „Friendship“ auch zu einem näheren Bekanntwerden mit Jesus führt, dem Haupt jeder Gemeinde?
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